Richtfest bei der Volksbank

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Kleve..  Für ein geselliges Richtfest war es einfach zu schmuddelig. Bei unangenehmen Nieselwetter feierte die Volksbank Kleverland gestern Mittag die Errichtung des Dachstuhls des künftigen Hauptsitzes am Spoykanal. Zahlreiche Handwerker, wirtschaftliche und politische Vertreter waren eingeladen. Volksbank-Vorstand Frank Ruffing sprach davon, dass das neue Haus ein „Charaktergebäude“ sei und auch die Volksbank Charakter habe. Der Vorstandsvorsitzende zeigte sich gestern darüber erleichtert, dass der Neubau im zeitlichen Rahmen liege und auch nicht teurer werde, als geplant. Im November soll die Bank fertig sein, dann erfolge ein zweimonatiger Umzug. Die Eröffnung wolle man dann im neuen Jahr vornehmen.

Die Klever mit dem „gen-nöl“

Bürgermeister Theodor Brauer betonte in seiner Rede, dass er froh darüber sei, dass es in Kleve Investoren gebe, die den Mut aufbrächten zu investieren. Brauer wollte aber auch nicht die zahlreichen kritischen Töne über den Neubau am Eingang der Fußgängerzone verschweigen, die es in Kleve gibt, weil vielen das Objekt als zu wuchtig und groß erscheint. „Wenn das Gebäude fertig ist, dann werden auch die Leute mit dem „gen-nöl“ zugeben müssen, dass dieses Gebäude schön ist“, so Brauer.

In der neuen Volksbankzentrale wurden 470 Tonnen Stahl verbaut und 3500 Kubikmeter Beton. Beheizt wird das Gebäude mit der Unterstützung von Erdwärme. 16 Erdwärmesonden in bis zu 130 Metern Tiefe sorgen dafür, dass die Wärmepumpen unterstützt werden.

Frank Ruffing betonte auch die gute Zusammenarbeit mit dem Klever Handwerk.