Regen ruiniert den Zeitplan

Kleve-Rindern..  Seit Anfang der Woche müssen die Bewohner der Ortschaften Düffelward, Keeken, Bimmen, wenn sie über die Kreisstraße 3 nach Kleve oder zurück fahren wollen, mehr Zeit einkalkulieren. An der hinter dem Ortsende von Rindern (Richtung Düffelward) entstehenden, sieben Hektar großen Kiesgrube wird jetzt die Abbiegespur gebaut. Der Verkehr auf der Kreisstraße 3 kann deshalb nur auf einer Fahrbahnhälfte fließen. Eine Ampel regelt den Verkehr. Noch Anfang Dezember vergangenen Jahres hatten sowohl der Betreiber der Kiesgrube, Erwin Kuypers aus Rindern, sowie eine Sprecherin des Kreises Kleve versichert: Spätestens Weihnachten wird die Abbiegespur zu dem Kiesgruben-Areal fertig sein. Darauf hofften wohl vor allem diejenigen, die sich in den Wochen zuvor in sozialen Netzwerken über die in dem Bereich stark verschmutzte Landstraße beschwert und vor einem erhöhten Unfallrisiko gewarnt hatten. Der Grund für die Verzögerung liegt wohl in der extrem feuchten Witterung der vergangenen Wochen. Aus gut unterrichteten Kreisen ist aber auch die Information zu hören, dass bei der Auftragsvergabe schon vereinbart worden war, die Arbeiten erst Anfang dieses Jahres zu beginnen. Fertiggestellt sein soll die Abbiegespur laut Planung Ende März. „Aber auch das ist witterungsabhängig“, gibt die Kreis-Sprecherin zu bedenken. Und auch Erwin Kuypers, der in den kommenden Jahren etwa 1 Mio Tonnen Kies aus der sieben Hektar großen Fläche baggern möchte, will sich zum Zeitplan nicht mehr festlegen. Erste Abgrabungen sollten bereits im Herbst erfolgen - die Witterung verzögerte bislang den Start.