Rauchmelder rettet Familie bei Brand in Keller das Leben

Im Keller eines Einfamilienhauses in Hasselt war Feuer ausgebrochen.
Im Keller eines Einfamilienhauses in Hasselt war Feuer ausgebrochen.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Am Freitagmorgen brannte es in einem Einfamilienhaus in Hasselt. Die Bewohner konnten sich dank des Warnsystems rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Bedburg-Hau.. Glück im Unglück: Eine Familien aus Hasselt konnte sich am Freitagmorgen durch den schrillen Ton eines Rauchmelders rechtzeitig aus ihrem brennenden Haus an der Straße „Im Feld“ befreien. Gegen sechs Uhr schlug der Melder an, als der Rauch aus dem Keller drang. Der 62-jährige Mann der Familie stand zu diesem Zeitpunkt unter der Dusche und hatte vom Qualmgeruch nichts bemerkt, der 22-jährige Sohn hörte es zuerst. Geistesgegenwärtig warnte er seine Eltern. So konnten alle unverletzt das Haus verlassen. Zeitgleich alarmierten sie die Feuerwehr und den Rettungsdienst.

Um 6.09 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau alarmiert. Das Feuer war in einem Kellerraum ausgebrochen. Hier befand sich eine Küchenzeile, ein Hobbybereich und zahlreiche brennbare Materialien wie Papier und Bücher. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte gab es eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung aus dem Keller. Durch die starke Rauchentwicklung wurden zwei weitere Kellerräume stark beschädigt.

Wärmebildkamera im Einsatz

Zur Brandbekämpfung setzte der Einsatzleiter, Gemeindebrandinspektor Rainer Schiemann, sechs Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Ebenso drei C-Rohre. Das Feuer blieb auf den Entstehungsbereich begrenzt. Nachdem der Brand abgelöscht worden war, wurden zahlreiche brennbare Materialien ins Freie gebracht, um diese mit einer Schnellangriffseinrichtung eines Tanklöschfahrzeuges abzulöschen. Die Suche nach weiteren Brand- und Glutnestern wurde mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. Im Verlauf wurde auch ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um die Räume vom Brandrauch zu befreien. Um die ausreichende Versorgung mit Atemschutzgeräten sicherzustellen, wurde der AB-Atemschutz (AB: Abrollcontainer) des Kreises Kleve an die Einsatzstelle alarmiert. Im Einsatz waren knapp 40 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau und des Rettungsdienstes. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf 25 000 Euro. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt.