Radboud will junge Deutsche

Kreis Kleve/Nimwegen..  Die Nimweger Radboud-Universität möchte ihr Image im Ausland deutlich verbessern. Gerard Meijer, Vorsitzender des Aufsichtsrates, betonte in seiner Neujahrsrede, dass die Radboud-Universität zwar in den Niederlanden zur absoluten Spitze gehöre, aber auch in Europa tonangebend sein möchte. Auch weltweit müsse man den Bekanntheitsgrad der Universität noch steigern. Denn immerhin rangiere die Radboud bei drei wichtigen Vergleichsportalen unter den 150 besten Unis der Welt, dennoch sei der Bekanntheitsgrad noch mäßig. Für Gerard Meijer befinde sich die Universität auf einem guten Weg: „Unsere Mission ist es, einen wissenschaftlichen Unterricht auf hohem Niveau und eine wissenschaftliche Forschung auf Weltniveau zu betreiben“, so Meijer in seiner Rede.

Ein strategisches Ziel für die kommenden fünf Jahre sei die weitere Werbung deutscher Studenten. So habe es einige Fakultäten gegeben, die in der Vergangenheit zu geringe Anstrengungen unternommen haben, deutsche Bachelor-Studenten zu locken. Bis 2020 sollen alle Fakultäten ihre Fühler in Deutschland ausgestreckt haben. Um zusätzliche deutsche Schüler zu bekommen, sollen die Sprachkurse verbessert werden, heißt es in dem Strategieplan für 2020. In fünf Jahren soll der Campus vollständig zweisprachig sein.