Querungshilfe an der Wiesenstraße

Der Prellbock soll verschoben werden.
Der Prellbock soll verschoben werden.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Bau- und Planungsausschuss Kleve diskutierte die Verschiebung des Prellbocks

Kleve..  Aktuell haben Reisende mit Gepäck, die zum Klever Bahnhof wollen, ein Problem: Um vom Parkplatz zum Bahnhof zu kommen müssen sie einen großen Bogen laufen – nicht gerade angenehm mit schweren Koffern. Es gibt zwar die Möglichkeit, auf Stellplätzen direkt vor dem Bahnhof zu parken, doch oftmals sind diese von Pendlern belegt. Deswegen bleibt einem oftmals nichts anderes übrig, als auch dem Parkplatz hinter dem Bahnhof zu parken. Dann hat man zwei Optionen: Entweder man nutzt die Fußgängerbrücke, die allerdings mit Gepäck auch nicht angenehm zu überqueren ist, oder man läuft die van-den-Berg-Straße, die Wiesenstraße, am Kreisverkehr an der Bensdropstraße vorbei bis zum Bahnhof.

Im Bau- und Planungsausschuss am vergangenen Donnerstag wurde über eine mögliche Lösung des Problems diskutiert. Klaus-Werner Hütz von den Grünen beantragte, bei der Deutschen Bahn anzufragen, ob der Prellbock an der Wiesenstraße nicht verschoben werden könnte. Eine Verschiebung des Prellbocks würde die Schaffung einer Querungshilfe für Fußgänger ermöglichen. „Dann muss man nicht mehr bis ganz zum Kreisverkehr laufen“, sagte Aloys Hermanns, Vorsitzender des Ausschusses. Die Querungshilfe würde auch die Barrierefreiheit verbessern, so Jürgen Rauer, Bau-Dezernent der Stadt Kleve.

Ob das Vorhaben umgesetzt werden kann, liegt jedoch allein in der Hand der Deutschen Bahn. Diese sei der Eigentümer, so Rauer. Den Prellbock zu verschieben, könne für die Deutsche Bahn auch umständlich sein, wenn dafür der Zug auf einem anderen Gleis abgestellt werden müsste, spekulierte Hermanns. Sollte der Prellbock verschoben werden, sei es nur so lange Lösung bis die Bahnstrecke Richtung Nimwegen wieder aufgenommen werde. Doch bis das soweit sei, würden noch Jahre vergehen, sagte Jürgen Rauer.

Radwege

Auch die Bebauung für den Bereich van-den-Bergh-Straße/Wiesenstraße wurde besprochen. Geplant ist es, die Breite der van-den-Bergh-Straße zu reduzieren und die Kurve weniger dramatisch zu gestalten. Klaus-Werner Hütz brachte in diesem Zusammenhang die Radwege zur Sprache. Der Plan ermögliche den Bau von separaten Radwegen zu beiden Seiten der Straße, sagte Hermanns. Doch, ob das gewollt sei, müsse noch im Ausschuss geklärt werden. Jürgen Rauer gab zu bedenken, dass bereits durchgängige Radwege, der Alleenradweg entlang der Bahntrasse und der Radweg an der Emmericher Straße vorhanden seien. Zudem lasse die Briener Straße, die zur van-den-Bergh-Straße hinführt, keinen separaten Radweg zu.