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Karneval

NRZ-Schlumpfenland lud zur närrischen Party

01.03.2011 | 18:25 Uhr
NRZ-Schlumpfenland lud zur närrischen Party

Kleve.   Die NRZ lud zum NRZ-Prinzentreffen in den Tichelspark in Kleve ein.

Ein Redaktionsleiter auf der Spitze einer Hebefigur und Schlümpfe aus Kino-Bechern machten das Prinzentreffen im Tichelparkkino zu einer besonderen Auflage.

Nur nicht auf den Boden schauen. Bloß die Haltung bewahren – und immer schön lächeln. So oder ähnlich wird Kleves NRZ-Redaktionsleiter Andreas Gebbink es gestern Morgen durch den Kopf geschossen sein, als er beim großen Prinzentreffen im Tichelparkkino plötzlich die Spitze einer Hebefigur bildete. Trotz aller Bemühungen: Die Konkurrenz bei „Schlag‘ den Gebbes“ war stark. Zu stark. Gochs Prinzengarde vom Kolping-Karneval-Komitee baute binnen weniger Sekunden ein nahezu perfektes Standbild mit Fahnen-wehender Doppel-Spitze und schlug damit den „Gebbes“.

Dieser Punkt ging nach Goch – dafür hatten „Gebbes und Co.“ sich beim Spiel zuvor bestens geschlagen. Denn mit blauen Kino-Bechern verkleidet, machten sie in Nullkomanix aus Kleves Tichelparkkino ein Schlumpfenland, inklusive Schlumpf-Gesang sowie grandioser Unterstützung aus Kolping-Reihen. Und das, wo die Gocher beinahe schon traditionell hatten auf sich warten lassen: Mit einem „Zu spät, zu spät“, begrüßten die Abordnungen um „Prinz Michael der Flammende“ aus Kleve, Tulpensonntagsprinzessin Carina aus Bedburg-Hau und Kranenburgs „Prinz Thomas, der Stimmungsvolle“ die Gocher um Marcus I. und Anna I.

Eine Entschuldigung hatte Prinz „Knopsi“ sogleich parat: „Wir sind auf dem Weg nach Kleve in eine Polizeikontrolle geraten“, erzählte er, „und mussten alle unsere Wuppis abgeben. Bei der Mannschaft dauert eine Leibesvisitation sehr lange.“ Nachdem diese Umstände geklärt waren, hatte Moderator und NRZ-Mitarbeiter Dirk Kraayvanger freie Bahn für vier Spielstationen zu „Schlag‘ den Gebbes“, bei denen alle Gardisten, Funkenmariechen und Tollitäten nebst Redaktionsleiter ins Schwitzen gerieten.

Vom auf Niederländisch kreierten Karnevalsslogan bis hin zu eimerweise angeschlepptem Wasser gab’s viel zu tun – und zu lachen. Schließlich hatte die NRZ-Jury ein kritisches Auge darauf geworfen, dass alles mit rechten Dingen zuging. „Einflussnahme auf den Spielverlauf kann nicht geduldet werden“, wies Jury-Mitglied Stefanie Männchen den Redaktionsleiter zurecht. Dennoch: Mit zwei Punkten hatte „Gebbes“ schlussendlich die Nase vorn und lud die närrischen Abordnungen ein, „mit uns einige gesellige Stunden zu erleben.“ Genau die wurden es auch: Orden, Küsschen, Orden, Polonaise, Musik, Schunkeleinlagen, Orden… Die NRZ sagt Danke! Und Helau!

Katrin Reinders

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