Niederländer vergisst Ehefrau auf der Autobahn-Raststätte in Gelsenkirchen

Nach einer kurzen Rast an der Raststätte in Gelsenkirchen war ein Niederländer ohne seine Frau weitergefahren.
Nach einer kurzen Rast an der Raststätte in Gelsenkirchen war ein Niederländer ohne seine Frau weitergefahren.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Ein 35-jähriger Niederländer hat nach einer Rast in Gelsenkirchen seine Frau an der Autobahn-Raststätte vergessen. Aufgefallen ist ihm das erst nach rund 40 Kilometern, als seine Tochter fragte, wo denn Mama sei. Nach der Familienzusammenführung gelobte der Ehemann Besserung.

Kleve/Gelsenkirchen.. Das wird einem 35 Jahre alten Niederländer sicherlich nie wieder passieren. Auf der Rückfahrt von einem Verwandtenbesuch in Polen hatte er am Sonntagabend seine Frau auf der Raststätte vergessen. Im Bereich Gelsenkirchen steuerte der 35-Jährige mit seiner auf dem Rücksitz schlafenden Familie einen Rastplatz an und ging kurz zur Toilette. In dieser Zeit wachte seine Ehefrau (34) auf, stieg aus und ging zur Autobahnraststätte. In der Annahme, alles sei in bester Ordnung und alle schliefen tief und fest, fuhr der Niederländer weiter.

Nach rund 40 Kilometern Autobahnfahrt wachte dann die 10-jährige Tochter und fragte ihren Vater, wo denn die Mama sei. Dem Vater des Kindes dämmerte es. Er fuhr zurück zum Rastplatz, seine Frau war aber nicht mehr dort.

Rückblick Ehemann gab in Kleve Vermisstenanzeige auf

Sie hatte auf dem Rastplatz nette Niederländer gefunden, die sie zu ihrem Zuhause im niederländischen Oss brachten. Der verzweifelte Ehemann suchte noch ein wenig und informierte dann die Polizei. Nach Erstattung einer Vermisstenanzeige fuhr er ebenfalls nach Hause, wo er schließlich freudig seine Ehefrau in die Arme schließen konnte.

Alle drei fuhren dann zur Polizei nach Kleve, um die Vermisstenanzeige und die Fahndung nach der 34-Jährigen zurückzunehmen. Die Polizei Kleve informierte die Kollegen in Gelsenkirchen, die Frau wurde aus dem polizeilichen Fahndungscomputer gelöscht und der Ehemann bedankte sich bei den verständnisvollen Beamten. Außerdem gelobte er Besserung, in Zukunft niemanden mehr zu vergessen. (dpa/ots)