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03.07.2009 | 00:30 Uhr 2009-07-03T00:30:00+0200Auch Unternehmer aus Kalkar und Rees machten sich mit den Bürgermeistern für den raschen Weiterbau der B 67n stark.
Kreis Kleve. „Die Unternehmer sowohl in Kalkar als auch in Rees könnten schnell von der Fertigstellung der B 67n profitieren”, stellte Kalkars Bürgermeister bei der Vorstellung der Großtafel bei Kehrum klar. Fonck erinnerte daran, dass auch die Autobahn-Auffahrt bei Uedem mit Mitteln aus dem Projekt „Kalkar 2000” finanziert worden sei.
Auffahrten müssen
gewährleistet sein
Gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es Zeit, ein Zeichen zu setzen und aktiv heimische Firmen zu fördern und Perspektiven zu entwickeln. Bei der Realisierung des Weiterbaus müsse jedoch gewährleistet sein, so Fonck weiter, dass das Gewerbegebiet Kehrum mit Auf- und Abfahrten direkt an die B 67n angeschlossen bleibt. „Es geht natürlich nicht, dass Lastwagen erst auf die B 57 abbiegen und dann durch Kehrum fahren müssten”, stellte Kalkars Erster Bürger klar.
„Die wirtschaftlichen Argumente, die Kalkars Bürgermeister genannt hat, gelten gleichermaßen für Reeser Unternehmer”, betonte Dr. Bruno Ketteler. Das unterstrich beispielsweise Spediteur Willi Hövelmann: „So ist das eine abgehakte Sache”, kritisierte der Unternehmer das derzeitige Ende der Bundesstraße.
Dabei müsse man schnell mit den 40-Tonnern ins Ruhrgebiet kommen. Bundesverkehrsminister Tiefensee habe noch jüngst mit Blick auf Speditionen vom „Rückgrat der Wirtschaft gesprochen”. Da müsse jetzt auch etwas passieren.
Ähnlich äußerten sich Vertreter von Pfeifer & Langen, Bofrost und Friesland Deutschland.
„Uedem mauert wegen
seines Gewerbegebietes”
Kritische Töne fand Kalkars Ex-Bürgermeister Karl-Ludwig van Dornick, selbst Unternehmer im Gewerbegebiet Kehrum, über die Nachbarkommune Uedem, die immer noch laut Ratsbeschluss von Anfang 2000 gegen den Ausbau der B 67n ist. „Die mauert, weil sie ihr Gewerbegebiet erst mal voll haben will”, mutmaßte er. Für Kalkar sei der jetzige Zustand jedenfalls „ein Standort-Nachteil”.
Schützenhilfe bekamen die Befürworter von der anwesenden Polizei. Die erhofft sich, was das Verkehrsaufkommen in Kalkar betrifft, eine „erhebliche Entlastung”.
Wie wichtig der Lückenschluss wird, so Fonck, zeige die Entwicklung des Flughafen Niederrhein. Da kämen die Fluggäste aus östlichen Landesteilen über die B 67n.
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