Neue Wohnflächen für Altkalkar

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Kalkar..  Die Stadt Kalkar möchte neuen Wohnraum ausweisen – in ihrem schon bisher größten Siedlungsbereich Altkalkar. Zwischen Kirchstraße und Bundesstraße 67 / Gocher Straße liegt ein unbebautes Flurstück, das bisher nicht für Wohnbebauung vorgesehen war. Es fehlt ein Bebauungsplan, über den der Bauausschuss in seiner heutigen Sitzung debattieren soll, um dem Rat eine Empfehlung mit auf den Weg zu geben.

SEG soll Gelände entwickeln

Die Bezirksregierung möchte, dass sich vorhandene Siedlungsschwerpunkte vergrößern. Außenbereiche sollen nicht weiter zersiedelt werden. Deshalb sei Altkalkar geeignet, weiter bebaut zu werden, sagt die Verwaltung. Zumal in der Vergangenheit einige städtebaulich problematische Gebäude entstanden und eine optisch ansprechendere Abrundung des Ortsteils wünschenswert sei. Die ausgesuchte Fläche grenzt im Norden und Westen an den Patersdeich, im Süden an die Gocher Straße. Gegenüber liegt das neue Fachmarktzentrum als Einkaufsmöglichkeit.

Um aktuelle und künftige Bauwünsche – insbesondere der Kalkarer Bürger – erfüllen zu können, sollen sieben Einzel- oder Doppelhäuser mit Grundstücken zwischen knapp 300 und 850 Quadratmeter entstehen. „Vom Grundsatz her sind sowohl freistehende als auch Doppelhäuser möglich. Es ist erst einmal ein grober Plan“, sagt Kalkars Stadtoberbaurat Frank Sundermann. In den letzten Jahren seien Doppelhäuser nicht mehr so stark nachgefragt gewesen. Alle sollen über die Kirchstraße erschlossen werden, von der aus auch ein zentraler Parkplatz erreichbar sein wird. Eigentümer des Geländes ist die städtische Entwicklungsgesellschaft Kalkar, die auch die Planungskosten tragen soll.