Neue Technik für das Schlaflabor

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Kleve/Goch..  Die Patienten des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums profitieren jetzt von einer neuen Diagnostikeinheit des Schlaflabors in Goch. Neben einer Auffrischung des Computersystems hat das Klinikum mit finanzieller Unterstützung der Karl-und-Maria-Kisters-Stiftung zwei neue Beatmungsgeräte angeschafft, die die Beatmung mittels einer Atemmaske und mittels eines sogenannten Trachealtubus ermöglichen. „Die Möglichkeiten der Akutversorgung für Patienten mit Luftnot und die Möglichkeiten beim Abtrainieren von Beatmungsmaschinen haben sich durch die Neuanschaffungen deutlich erweitert“, erläutert Dr. med. Paul Behler, Chefarzt des Kompetenz-Zentrums für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin sowie Umweltmedizin des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Nicht jeder Patient mit Luftnot muss wie in Narkose versorgt werden. Wir haben nun auch die Möglichkeit zur Maskenbeatmung, bei der die Patienten wach bleiben.“

Etwa 800 Patienten jährlich betreut das Gocher Schlaflabor. Mit einer umfassenden Polysomnographie (Schlafmessung) werden die Ursachen von Schlafstörungen – verursacht durch Atemaussetzer oder Schnarchen – diagnostiziert.