Neue Kita in Materborn geplant

Für den Kindergarten St Anna in Materborn soll neu gebaut werden.
Für den Kindergarten St Anna in Materborn soll neu gebaut werden.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Der Kindergarten St. Anna soll einen größeren Neubau bekommen

Kleve..  Die Kindertagesstätte St. Anna in Kleve-Materborn soll in einen Neubau umziehen. Im jüngsten Bauausschuss wurden die Anträge der katholischen Kirche besprochen. Die Räumlichkeiten sollen langfristig nicht mehr als Kindergarten genutzt werden, sagte Baudezernten Jürgen Rauer im Ausschuss. Der Kindergarten möchte auf der anderen Straßenseite – im der Nähe zur Burg Ranzow – eine neue Einrichtung bauen, die auch größer werden soll, um den gestiegenen Anforderungen für die U3-Betreuung gerecht zu werden. Zurzeit ist die bestehende Fläche als Grünfläche ausgewiesen und gehört dem Seniorenhaus der „Cellitinen zur Heiligen Maria“. Der Klever Bauausschuss stimmte einstimmig für die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens.

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde die Errichtung eines Mitarbeiterparkplatzes auf dem Gelände der Katholischen Karl Leisner-Kliniken (KKLE). Hierfür musste ebenfalls der Bebauungsplan geändert werden. Das Klever Krankenhaus benötigt wegen der andauernden Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen weitere Parkflächen. Später könnte auf der Fläche im Bereich der Brüningstraße auch ein Neubau für die Pathologie entstehen.

Für den geplanten Neubau eines Jugendheimes an der Overbergstraße in Kellen muss ein Baum gefällt werden, teilte Jürgen Rauer den Bauausschussmitgliedern mit. Zudem wurde beantragt, die St. Willibrord-Kirche und den dazugehörigen Glockenturm unter Denkmalschutz zu stellen. Der Bauausschuss stimmte einstimmig dafür.

Für das Klever Gewerbegebiet an der Siemensstraße / Karl-Kisters-Straße darf bald eine neue Stichstraße gebaut werden, um die neuen Grundstücke für Gewerbetreibende zu erschließen.

Bewegung entsteht auch auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule in Donsbrüggen. Hier wurden jetzt die Untersuchungen des Amtes für Bodendenkmalpflege abgeschlossen. Die Archäologen konnten Reste von drei römerzeitlichen Bestattungen nachweisen. Eine Bebauung der noch nicht untersuchten Flächen, darf daher nur nach archäologischer Untersuchung erfolgen und muss mit dem LVR-Amt abgestimmt werden.