Nach der Operation beginnt für den Patienten ein ganz neuer Lebensabschnitt

Kleve..  Das Team der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums informiert am Mittwoch, 28. Januar, ab 17 Uhr im Klever Kolping Haus über das Thema „Das künstliche Hüftgelenk“: Möglichkeiten, Behandlungsablauf und Alltag nach der Operation stehen auf der Agenda des achtköpfigen Ärzteteams um Chefarzt Professor Christof Braun. „In der Behandlung verschlissener Gelenke sind in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht worden“, informiert Braun. „Vorrangiges Ziel ist es aktuell, die Haltbarkeit der Kunstgelenke zu verlängern und die Funktion stetig zu verbessern.“ Mit seinem Team gibt er einen Überblick zum Stand der medizinischen Forschung und zu den Behandlungsmöglichkeiten. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Angesprochen werden an diesem Abend wichtige Fragen wie: Wann sollte ein künstliches Hüftgelenk implantiert werden? Wie ist der Behandlungsablauf im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum? Muss eine Hüftarthrose immer operiert werden? Welche Prothesenarten kommen zum Einsatz? Wie geht es nach der Operation weiter? Wie lange hält ein Kunstgelenk? Oder natürlich: Wann kann ich wieder richtig laufen? Prof. Christof Braun: „Für viele unserer Patienten beginnt mit der Hüft-OP ein neuer Lebensabschnitt. Jetzt geht es Schritt für Schritt bergauf. Um zu Hause gut alleine zurechtzukommen, trainieren unsere Physiotherapeuten bereits während des stationären Aufenthaltes den Alltag. Nach einer Hüft-Endoprothese empfiehlt sich eine intensive und fachmännisch angeleitete Rehabilitation. Nur so kann das neue Gelenk voll funktionstüchtig und belastbar werden.“