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Moonlight-Shipping und Hafenfest

19.02.2013 | 18:09 Uhr
Moonlight-Shipping und Hafenfest
Ute Schulze-Heiming nimmt den Preis in Dorsten entgegen.Foto: Franz Meinert

Kleve.   Kleve hat bei der NRW-City-Offensive „Ab in die Mitte“ gewonnen. Nach der Preisverleihung sind jetzt viele Aktionen in Planung. Auftakt am 31. Mai

Mittlerweile hat das Team um Stadtmarketing-Chefin Ute Schulze-Heiming schon Routine, wenn’s ums Thema „Ab in die Mitte“ geht. „Immerhin haben wir jetzt zum drittem Mal die NRW-City Offensive gewonnen“, freut sich die Tourismus-Managerin. 35 000 Euro durfte sie vor kurzem bei der Preisverleihung in Dorsten entgegennehmen.

Spiel ohne Grenzen

Jetzt wird sozusagen kräftig in die Hände gespuckt, um das Programm, das sich vollständig ums Thema Wasser dreht, mit Leben zu erfüllen. Mit Blick auf den Spoykanal lautet das Motto „Kleve ahoi, wir sind auf dem richtigen Dampfer“. Und nicht nur „Dampfer“-Besatzungen, auch Segler, Paddler und beispielsweise Crews von Yachten sollen beim „Moonlight-Shipping“ am 31. Mai durch die Schleuse und den Kanal schippern, natürlich auch vor der Hochschule vor Anker gehen und dann zum Einkaufen bis Mitternacht in Richtung City losziehen. „Natürlich gibt’s rundherum Musik“, sagt Ute Schulze-Heiming, die mitten in der Vorbereitung steckt und schon viele Gespräche, etwa mit dem „Klever City Netzwerk“, geführt hat. Denn bis zum 14. September, dem NRW-weiten Abschluss-Termin für die NRW-City-Offensive, soll es in der Schwanenstadt zwischen City und Schleuse jede Menge Events geben.

So wird unter anderem ein großes Hafenfest steigen. „Der Termin steht aber noch nicht“, sagt die Chefin des Stadtmarketing-Teams, das mit dem Preisgeld besonders den Wasser-Tourismus in Kleve nach vorne bringen will. „Kleve ist eben nicht nur per Schiene und Straße erreichbar“, lautet unsere Botschaft. Übrigens auch in Richtung Berlin, damit nämlich die über 100 Jahre alte „Bundeswasserstraße“ Spoykanal mit der Briener Schleuse auch noch über 2013 mit Bundesmitteln unterhalten wird. Was leider nicht sicher ist.

Lichterfest am 14. September

Außerdem geht’s darum, die Hochschule noch intensiver an die Unterstadt anzubinden. „Deshalb wollen wir die Studenten intensiv in unsere Aktionen einbinden“, verrät Ute Schulze-Heiming. So sollen sie einen Schwanenritter bauen und auf dem Wasser in die Stadt ziehen. „Im Prinzip wie beim ‘Spiel ohne Grenzen’“, sagt sie. Auch Stadtführungen, bei denen aufs internationale Business in Kleve Bezug genommen werden soll, sind geplant. „Von Studenten organisiert, und alles auf Englisch“, erklärt Ute Schulze-Heiming.

Am 14. September wird’s übrigens auch hoch her gehen. Dann findet das Lichterfest statt.

Wolfgang Remy



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