mobile beratung möglich in grossstädten

In Köln wird versuchsweise ab 2015 mobil beraten. Statt auch rechtsrheinisch zusätzlich zur linksrheinischen Beratungsstelle feste Räume anzumieten, wird das bisherige Team aufgestockt. Die zusätzlichen Berater gehen dann „ins Quartier“ übern Rhein – vorausgesetzt, der Kölner Stadtrat stimmt dem Modell auch noch zu.


Die SPD-Landtagsfraktion machte sich im Frühjahr 2014 für den Versuch im Ballungsraum Köln stark. Die Verbraucherberatung habe in Nordrhein-Westfalen zwar 59 feste Anlaufstellen für Hilfesuchende. Doch mal wolle nun mobile Ansprechpartner in Quartieren oder Stadtvierteln schaffen. Viele Menschen in Not fänden meist nicht allein den Weg zur Verbraucherzentrale, so argumentiert die SPD-Landtagsfraktion.


Beim Pilotprojekt ‘Aufsuchende Verbraucherberatung’ wird der Verbraucherschutz direkt zu den Menschen gebracht: in Schulen, Familienzentren, Moscheen oder per Berater-Bus an öffentliche Plätzen.