Mehr Geld vom Bund für Asylleistungen

Kreis Kleve..  SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks freut sich über die Soforthilfen des Bundes für Asylleistungen. Immerhin profitiert davon der Kreis Kleve mit zwei Millionen Euro mehr im Etat. „Es ist das richtige Signal, dass Bund und Landesregierung jetzt mit neuen Zuschüssen für die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen reagieren. Die neue Soforthilfe des Bundes leitet das Land in diesem Jahr in vollem Umfang an die Kommunen in NRW weiter. Von den zusätzlichen 108 Millionen Euro erhalten die Städte und Gemeinden im Kreis Kleve einen Anteil von mehr als 2 Millionen Euro“, erklärt Barbara Hendricks. „Bund und Land werden ihrer Verantwortung in der Flüchtlingspolitik gerecht und unterstützen die Willkommenskultur in den Städten und Gemeinden des Kreises Kleve.“

Weltweit sind die Flüchtlingszahlen seit Beginn des Jahres weiter drastisch gestiegen. Die Zahl der bundesweiten Asylanträge soll sich bis Jahresende auf 400.000 verdoppeln. Allein NRW muss sich auf mehr als 80.000 neue Flüchtlinge einstellen. „Es tut gut zu sehen, mit wie viel Hilfsbereitschaft Flüchtlingen im Kreis Kleve begegnet wird“, stellt Barbara Hendricks, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve und Bundesumwelt- und Bauministerin, fest. „Die Versorgung von Flüchtlingen ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Wir wollen die Willkommenskultur, die im Kreis Kleve vorherrscht, nicht gefährden. Daher kommen die neuen Soforthilfen des Bundes genau zur richtigen Zeit“, sagt Barbara Hendricks. Für die Kommunen im Nordkreis Kleve bedeutet das konkret: Bedburg-Hau bekommt vom Bund 90.314 Euro, Goch 221.181 Euro, Kalkar 104.364 Euro, Kevelaer 186.197 Euro, Kleve 299.782 Euro, Kranenburg 78.625 Euro, Uedem 62.445 Euro und Weeze 77.803 Euro.