Mann mit Messer verletzt

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Was wir bereits wissen
In Goch an der Nierswelle. Die Polizei zog gestern noch keine Bilanz zu den Umzügen am Rosenmontag. Sie gibt aber eine Nachlese zum Tulpensonntag

Kreis Kleve.  Zu einer Messerstecherei kam es am gestrigen Rosenmontag in Goch an der Nierswelle. Offenbar wurde ein Mann verletzt und im Krankenhaus behandelt. Die Polizei konnte und wollte gestern noch keine Details bekannt geben. Insgesamt galt in der Polizeileitstelle: „Hier ist die Hölle los“. Die Bilanz des Rosenmontags wird die Polizei erst nach durchlebter Nacht geben.

Aber wie der Tulpensonntag verlief, kann sie schon resümieren. Beamte begleiteten die Karnevalsumzüge in Kranenburg, Bedburg-Hau, Emmerich, in Geldern, Nieukerk und Twisteden. Allein schon durch die Präsenz der Uniformierten und durch konsequentes Einschreiten verhinderte die Polizei insbesondere Gefährdungen der Zuschauer und verfolgte Straftaten. Gemeinsam mit den Ordnungs- und Jugendämtern kontrollierten sie Jugendliche, um Alkoholmissbrauch zu verhindern.

Während der Umzüge mussten 12 Straftaten verfolgt werden. Es kam acht mal zu Körperverletzungen. 40 Platzverweise wurden ausgesprochen, 15 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Bei den Jugendschutzkontrollen wurden 1253 Alkoholgebinde sichergestellt und vernichtet. Bei Verkehrskontrollen wurden zehn angetrunkene Fahrer gestoppt.

Beim Tulpensonntagszug in Kranenburg wurde eine Straftat verfolgt, es gab elf Platzverweise und zwei Festnahmen. Die Taschen von Jugendlichen wurden kontrolliert und 50 sichergestellte Alkoholgetränke vernichtet.

In Bedburg-Hau verlief der „Umzug mit Herz“ absolut harmlos. Es gab es einen 1 Platzverweis, aber 78 mal wurde Alkohol in Händen Jugendlicher sichergestellt und vernichtet.

In Emmerich gab es drei Straftaten, davon zwei Körperverletzungen, einen Platzverweis, zwei Festnahmen und 720 sichergestellte und vernichtete Alkoholgebinde.

Die anderen Einsätze der Polizei waren im Südkreis Kleve.