„Lage hat sich beruhigt“

Es tut sich was an der Baustelle an der Gustav-Adolf-Straße in Uedem. Seit Mai sind die Bagger nun im Einsatz, doch im Dezember soll die Maßnahme abgeschlossen sein.
Es tut sich was an der Baustelle an der Gustav-Adolf-Straße in Uedem. Seit Mai sind die Bagger nun im Einsatz, doch im Dezember soll die Maßnahme abgeschlossen sein.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Autofahrer nutzen die Umleitung wegen der Baustelle an der Gustav-Adolf-Straße

Uedem..  Die Verkehrssituation an der Gustav-Adolf-Straße im Ortskern von Uedem, wo derzeit die Fahrbahn saniert wird und neue Leitungen verlegt werden, scheint sich allmählich zu entspannen. Dies zumindest ist die Einschätzung der Gemeinde, wie Norbert Hermsen vom Fachbereich Planen, Bauen und Ordnung darlegt: „Die Lage an der Baustelle hat sich spürbar beruhigt und die Anwohner haben sich auch daran gewöhnt.“

Bislang klagten Autofahrer etwa darüber, wenn sie von Uedem oder Goch von der Autobahn abfahren und nach Kalkar, Kleve oder Richtung Münsterland wollten, die Umleitung nutzen zu müssen – diese führt über den Gocher Ostring und über die Uedemer Straße am Lindchen vorbei. Weiterhin sollen die Decken- und Radwege im Bereich Kirchenhecken sowie die Wasserleitung und die Wasserleitungshausanschlüsse erneuert werden. Hierfür zeichnen im Rahmen der Baumaßnahme die Stadtwerke Kleve verantwortlich. (Die NRZ berichtete)

Doch die Anwohner der Gustav-Adolf-Straße genießen derweil die Ruhe, die wegen der Umleitung in ihrer Siedlung einkehrt. Die Uedemerin Jennifer Berteit veranstaltet nun gar gelegentlich ein Straßenfrühstück vor ihrer Haustür, was vorher wohl nicht möglich gewesen wäre.

Auch liegen die Verantwortlichen bislang gut im Zeitplan – voraussichtlich im Dezember sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. „Wir müssen jeden Schritt eng mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Regionalniederlassung Niederrhein abstimmen, da die Maßnahme nicht allein ein Projekt der Gemeinde ist“, so Hermsen weiter.

Arbeiten in zweieinhalb Meter Tiefe

Auch Bauleiter Hermann-Josef Wenten zeigt sich mit der bisherigen Entwicklung zufrieden: „Es gab ausgesprochen wenig Probleme und der Verkehr läuft soweit wieder reibungslos.“

Derzeit sind die Bauarbeiter damit beschäftigt, etwa zweieinhalb Meter im Boden die Leitungen zu verlegen. Eine Herausforderung sei hierbei, bestehende Leitungen für Wasser und Gas sowie Kabel nicht zu beschädigen. Wenten: „Die Bürger nehmen das Prozedere vielleicht als besonders langwierig wahr. Aus baulicher Sicht kann ich aber sagen, dass man an der Planung nichts ändern sollte. Wahrscheinlich können wir die Arbeiten im Dezember abschließen.“