Hochschule
Kreis Kleve sucht "Studentenbuden"
10.08.2010 | 15:43 Uhr 2010-08-10T15:43:00+0200
Kleve.Am 17. September reisen die ersten Studenten an. Die Hochschule Rhein-Waal rief nun alle Eigentümer von geeigneten Wohnräumen für Studenten auf, sich bei der Hochschule zu melden. Es werden dringend "Studentenbuden" gesucht.
Wie ist das Wetter am Niederrhein, wie sieht es in Kleve aus, was muss ich mitnehmen? Fragen über Fragen mit denen künftige Studenten der Hochschule Rhein-Waal aus dem nicht europäischen Ausland das Hochschulteam um Präsidentin Prof. Dr. Marie-Louise Klotz und Vize-Präsidenten Dr. Martin Goch bombardieren.
Rund 30 bis 40 Studierende werden zum neuen Semester allein aus Bangladesch erwartet. Ein Land, zu dem die Präsidentin einen besonders engen Kontakt hat und partnerschaftlichen Austausch mit dortigen Unis pflegt. „Wir benötigen jetzt dringend Wohnraum. Vor allen Dingen auch für unsere ausländischen Studenten“, erklärte sie gestern.
Patenfamilien waären ideal
Gerade die Studenten aus dem nicht europäischen Ausland würden besondere Fürsorge brauchen. Und eben Wohnheime und Wohngemeinschaften, wo sie nicht alleine, sondern in der Gemeinschaft leben können. „Da brauchen wir dann auch tolerante Vermieter. Wir wünschen uns, dass die gesamte Region – Kleve, Emmerich und auch Kamp-Lintfort – sich für die Studenten öffnen. Sich einsetzen, dass sich die Studenten hier wohl fühlen können.“
Ideal sei es, wenn sich auch Familien melden würden, die eine Patenschaft für asiatische junge Leute übernehmen könnten. Durch gemeinsame Unternehmungen würden die Studenten dann die Region und die hiesige Kultur leichter kennen lernen können.
Studentenwerk Düsseldorf als Mieter
Jetzt sind Makler und Eigentümer aufgerufen, Wohnraum in Kleve, Kamp-Lintfort, Emmerich und Umgebung bei der Hochschule anzugeben.
Bei geeigneten Objekten würde das Studentenwerk Düsseldorf als Mieter auftreten. Aber auch Privatleute sollten Wohnraum – Häuser, Wohnungen, Zimmer oder Appartements – melden. Die Angebote sollen den Studenten dann u.a. über die Homepage publik gemacht werden. Klotz: „Wir stehen unter taffen Zeitdruck. Am 17. September reisen die ersten Studenten an.“ An den drei Hochschulstandorten werden jetzt 850 Studierende und 40 Professoren sowie 25 Mitarbeiter erwartet. Letztlich wird für den Standort der Hochschule Kleve/Kamp-Lintfort in fernerer Zukunft eine Gesamtstudentenzahl von 5000 erwartet.
Wohnraum kann bei Joost Kleuters, 02821/80673-140, Mary Rose Pawelke, 0151/58007221 oder per E-Mail gemeldet werden. Weitere Infos hier.
16:05
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:03
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:36
@ #2 von Humboldt
was wollen Sie der Leserschaft mit Ihrem Kommentar zum Bericht nur sagen???
Oder sind Sie nur einer von denen, die Hartz IV für gut heißen, die brutalst negativen Auswirkungen dieses Unrechtsgesetzes negieren und davor die Augen verschließen, weil Sie zu einer dieser verantwortlichen Parteien gehören (SPD, CDU, FDP, Die Grünen) und die Wahrheit nicht ertragen können?
zu #3 von eieiei muß man nichts weiter schreiben, stammen doch beide Kommentare von nur 1 IP-Adresse.
07:38
Geht es denn der Region Kleve so schlecht, dass dort z.Z. eine Völkerwanderung der Hartzer festzustellen ist? Die potenziellen Drehorte der RTL-nachmittags-Dokus werden von Studenten sowieso nicht bevorzugt, da klamme finanzielle Lebenssituationen nicht unbedingt mit Lebensstil gleichzusetzen sind. Von daher würde wohl kaum jemand mit Pragmatikerin unter einem Dach wohnen wollen. Somit dürfte auch der Friede im Leiharbeiterhaus gesichert sein...
07:21
Oh mein Gott, gibt es eigentlich ein Ranking für die dämlichsten, geistigen Ergüsse in den Kommentarfunktionen? Ich würde in jedem Fall #1 ganz oben anführen. Pragmatikerin gibt mit diesem Kommentar eine ganz neue Definition von bildungsferner Schicht. Da passt wohl das Sprichwort gleich und gleich gesellt sich gern.
03:57
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.