Kranenburgs Asylbewerber können auf Computer hoffen

Kranenburg..  Inzwischen über 30 Teilnehmer hat der Runde Tisch „Willkommenskultur Kranenburg“, der Deutsche, Niederländer und Asylbewerber aus aller Welt zusammenbringt. Und zusammen mit den Sprechern der Asylbewerber – Sáyyed Imran Ali, Abdel Camara und Lucky Ikhuoria – wird richtig was bewegt.

Die Kontakte zu Vereinen wurden ausgebaut, so dass die Asylbewerber sowohl im Tennis- und im Tischtennisverein, im Musikverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr und künftig beim SV 1927 Nütterden und bei Leichtathletik Nütterden willkommen seien, berichtete Heinz Nielen. Auch der Museumseintritt ist frei.

Und auch für die Wünsche der Asylbewerber nach einem Fernseh- und Internetanschluss, die in der Sitzung zunächst abgelehnt wurden, ergibt sich wohl eine Möglichkeit. Wie Friedhelm Kahm nach der Sitzung mitteilte, werden für den Kreis Kleve 18 000 Euro aus dem Förderkonzept „Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ ausgelobt. Aufgeteilt nach Einwohnerschlüssel könnte Kranenburg 608 Euro erhalten, vielleicht für einen Computer samt Internetanschluss. So könnten Asylbewerber endlich Sprachlernangebote im Netz nutzen und über Skype kostenlos Kontakt mit der Heimat aufnehmen. Kahm: „Das ist bisher nur eine Idee.“ Weiteren Vorschlägen wird der Runde Tisch nachgehen: wie einem Radreparatur-Kurs, der Anschaffung nötiger Materialien (es fehlen Kühlschränke) und dem Sprachlernangebot.

Diskutiert wurde, dem neuen Asylbewerberheim einen Gemeinschaftsraum anzugliedern. Laut Bürgermeister Günter Steins sind die Bauanträge fürs Heim (für 30 Personen) gestellt.

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