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Klever Citynetzwerk startbereit

11.01.2008 | 12:59 Uhr

Vereinigte Straßengemeinschaften gibt's bald nicht mehr. Einstimmiges Votum des Vorstands.

Die „Vereinigten Klever Straßengemeinschaften” gehören schon bald der Vergangenheit an. Der 20-köpfige Vorstand, erst 2007 neu gewählt, hat am Mittwochabend seine Auflösung zum 30. Juni beschlossen. „Damit ist der Weg frei für das 'Klever Citynetzwerk'”, kündigte gestern die Vorsitzende der Straßengemeinschaften, Nina Kiesow, gemeinsam mit Vorstandskollege und Pressesprecher Reinhard Behrens sowie Stephan Wingels, Schatzmeister der Vereinigung „Rund um den Fischmarkt”, an. „Um Kleve als Einkaufsstadt, aber auch als Wirtschaftsstandort und Kulturstadt besser nach draußen vermarkten zu können, etwa in den Niederlanden, müssen wir unsere Aktivitäten auf breitere Beine stellen”, begründete Kiesow den Schritt.Künftig füralle offen Während die Straßengemeinschaften bisher ausschließlich aus 250 Einzelhändlern bestehen, soll das Citynetzwerk für alle offen sein, eben auch für Dienstleister, Handwerker und Selbstständige. „Wir glauben fest daran, dass wir so die Zahl der Mitglieder auf 500 verdoppeln können”, betonte Behrens. Unterstützung für das Netzwerk haben nicht nur Stadtmarketing-Chefin Ute Schulze-Heiming und Wirtschaftsförderer Rudolf Röhrl zugesagt, sondern auch der langjährige Vorsitzende der Vereinigten Straßengemeinschaften, Heinz Ververs. Wo genau die Vorteile der neue Konstruktion liegen, müsse aber noch genau ermittelt werden. Ein entsprechendes Konzept werde in den nächsten Wochen erarbeitet. „Auf jeden Fall werden wir mehr Geld im Topf haben, um entsprechende Anzeigen schalten zu können”, ist sich Nina Kiesow sicher. Durch „Networking”, also einem regen Informationsaustausch untereinander, würden viele Dinge jetzt möglich werden. „Bisher gab's solche Potenziale, nur eben keine Plattform”, so Behrens. Neu definieren werde man jetzt beispielsweise auch die Klever Stadtfeste. „Da können weitere Ideen einfließen”, freut sich Reinhard Behrens, der mit dem Vorstand seit gut einem Jahr an der Neuorientierung gearbeitet hat. Ein Ende der Straßengemeinschaften, etwa der Kavarinerstraße, bedeute das Citynetzwerk aber nicht.

Wolfgang Remy

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