Klare Kante für Goch

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ei Bettina Trenckmann weiß der Wähler, woran er ist. Die 54jährige Sozialdemokratin steht für einen klaren sozialen Kurs, für fachliche Kompetenz und deutliche Worte. Seit vielen Jahren ist sie in der Gocher Politik aktiv und als langjährige Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Kleve weiß Trenckmann nicht nur vom Hörensagen was die Bekämpfung von Armut und die Schaffung von Chancengleichheit bedeutet.

Bettina Trenckmann tritt zum vierten Mal für das Amt des Bürgermeisters an – und noch nie waren ihre Chancen so gut, um tatsächlich ins Rathaus einzuziehen. Denn zum ersten Mal geht es um eine reine Personenwahl. Die Konkurrenz ist mit dem bislang doch sehr blassen CDU-Kandidaten Heinz van Baal überschaubar. Richterkollege Ulrich Knickrehm ist gewiss eine starke Konkurrenz. Aber auch Trenckmann besticht mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer offenen Persönlichkeit. Sie ist kein Mensch, der sich wegduckt, sondern auf Bürger zugehen kann, Themen setzt und auch schwierige Situationen moderieren kann. Sorry, Herr van Baal: Aber da können Sie leider nicht mithalten.

Es wird spannend sein zu sehen, wie sie es schafft, die klassischen Wählermilieus der CDU anzusprechen. Die geliebte rote Jacke sollte sie daher mal besser im Kleiderschrank lassen, denn schnell ist sie im konservativen Goch als „rota Zora“ verschrien. Wer Trenckmann kennt, der weiß um ihre Fähigkeiten auch überparteilich Politik zu machen.