Kellerbrand im St. Nikolaus Hospital Kalkar

Kalkar..  Mittwochabend löste ein Kellerbrand im St. Nikolaus Hospital Kalkar einen Großalarm aus. Der Löschzug Kalkar Mitte und die Löschgruppe Wissel rückten aus, und die Löschgruppe Hönnepel wurde nachgefordert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses hatten bei Eintreffen der Feuerwehr mit der Evakuierung der darüber liegenden Station begonnen.

Zum Hintergrund: Im Keller des Krankenhauses wurde bei Rückbauarbeiten eines Öltanks ein Brand ausgelöst. Eine Fachfirma war dabei, ein größeres Loch in den Tank zu sägen, als es gegen 17.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung gab.

Zuerst erfolgte ein Löschversuch durch die Fachfirma – die Rauchentwicklung war allerdings zu stark, so dass der Versuch aufgegeben werden musste. Der Rauch zog durch ein Kellerfenster, das darüber liegende Patientenzimmer wurde wegen der Rauch- und Geruchsentwicklung für kurze Zeit aus Sicherheitsgründen geräumt. Aufgrund der Rauchentwicklung alarmierten Mitarbeiter des Krankenhauses umgehend die Feuerwehr, die entsprechend ausrückte. Nach Erkundung der Lage am Brandort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Keller vor. Dort konnte der Brandherd lokalisiert und auch abgelöscht werden. Zur Sicherheit wurde die Brandstelle mit Schaum abgedeckt. Anschließend wurde der betroffene Bereich mit einem Hochleistungslüfter von den Rauchgasen befreit. Durch die starke Rauchentwicklung bei Ausbruch des Feuers erlitt eine Person der Fachfirma eine Rauchgasintoxikation und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Brandschutztüren im Hospital hatten eine Rauchentwicklung auf anderem Wege verhindert. Eine Gefahr für Mitarbeiter und Patienten des Krankenhauses habe zu keiner Zeit bestanden, erklärte Hospitalsprecher Wessels..