Kein Anruf aus Lübeck
29.11.2009 | 15:57 Uhr 2009-11-29T15:57:00+0100
Weeze. Die Entscheidung ist gefallen. Die rot-rot-grüne Mehrheit der Lübecker Bürgerschaft will keine weiteren Mittel (ausgenommen Personalkosten bis März 2010) für den Flughafen der Hansestadt auszugeben. Eine fatale Entscheidung für die Infrastruktur dieser Region, urteilt Ludger van Bebber.
Der Airport-Geschäftsführer hatte mit Eigentümer Buurman Interesse an einer Übernahme bekundet.
Wie berichtet, knüpfen die Weezer und ein weiterer Interessent Bedingungen und den Ausschluss finanzieller Risiken an eine Übernahme. Nun ist Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) am Zuge. Er soll bis Februar Gespräche mit Investoren führen. „Bisher”, so van Bebber „hat Herr Saxe nicht mit uns telefoniert.” Während es in Lübeck düster aussieht, verzeichnete der Niederrhein Steigerungsraten beim Passagieraufkommen, die aber langfristig nicht gehalten werden können, so van Bebber. Gleichwohl ist das Weezer Vorfeld mit der Ankündigung der Stationierung einer Boeing der Fluggesellschaft XL Airways Germany ab 2010 voll. Die Parkfläche bietet Platz für neun Maschinen (Ryanair 7, Hamburg International 1 und XL Airways 1). „Das gilt zunächst nur für den Sommerflugplan 2010. Wir sind stets im Gespräch, um die Infrastruktur auszubauen”, so Ludger van Bebber.
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