Kalkar kauft zweites Hochhaus
20.11.2009 | 18:56 Uhr 2009-11-20T18:56:00+0100
Kalkar. Der soziale Brennpunkt in Altkalkar wird weiter entschärft. „Die Stadt hat jetzt auch das Hochhaus am Postweg 14-18 gekauft”, bestätigte gestern Bürgermeister Gerhard Fonck auf Anfrage.
Nach NRZ-Informationen hat er die Politik bereits am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung über die Entwicklung informiert.
Die NRZ hatte bereits im Juni berichtet, dass ein Verkauf des Wohnblocks am Postweg an die Stadt nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. „Ab dem 1. Dezember geht die Immobilie an die Stadt über”, kommentierte Manfred Tielkes, Geschäftsführender Vorstand der „WohnBau”, die Vertragsunterzeichnung.
Abriss rückt näher
Damit rückt der Abriss beider Blocks in greifbare Nähe. Während die 24 Wohnungen des jetzt erworbenen Objekts bereits leer stehen und die Mieter in andere WohnBau-Häuser in Kalkar umgezogen sind, befinden sich im ehemaligen „Biesemann”-Komplex noch Bewohner. Sobald sie das Gebäude verlassen haben, sollen die Häuser dem Erdboden gleichgemacht werden. Fürs Hochhaus an der Birkenallee liegt bereits die Abriss-Genehmigung vor.
Das Areal wird aber wohl noch auf absehbare Zeit als Grünfläche genutzt, ebenso wie das gegenüberliegende Gelände der Ex-Nato-Schule. Denn noch verfüge Kalkar über ausreichend Baugrund, der erst vermarktet werden müsse, heißt es.
21:34
Na ja, es wird alles gut,
nur welcher Preis wurde gezahlt?