Jetzt wird endlich abgerissen
11.05.2011 | 18:20 Uhr 2011-05-11T18:20:00+0200
Kleve.„Wir haben heute mehr geschafft als in den vergangenen sechs Wochen zusammen.“ Gerhard Koenen ist erleichtert. Der KKB-Geschäftsführer hat in den vergangenen Wochen ordentlich Federn gelassen. Der Abriss des Kornspeichers, die künftige Bibliothek der Hochschule Rhein-Waal, lief alles andere als optimal. Seit gestern wird dem Backsteinbau mit schwerem Gerät zu Leibe gerückt.
Neue Firma, neues Glück: Gerhard Koenen erzählt, dass man der ersten Abrissfirma kündigen musste, weil sie die Fristen für den Abriss nicht einhalten konnte. „Offenbar hat man die Arbeiten unterschätzt“, sagt Koenen. So hätten Abrissroboter zum Einsatz kommen sollen, die lediglich die Größe eines Minibaggers gehabt hätten. Auch habe das Unternehmen viele Formalien nicht einhalten können. „Der Abrissbagger war zum Beispiel nicht mehr TÜV geprüft und musste erst eine neue Plakette haben“, schildert Koenen. Dies wiederum hatte dann die Bauberufsgenossenschaft auf den Plan gerufen. Als Folge habe die Firma erst viel zu spät anfangen können.
Kettenbagger und Schreddermaschine
Seit gestern sind zwei große Kettenbagger im Einsatz und eine Schreddermaschine, die innerhalb von sechs Wochen den Speicher in Einzelteile zerlegt haben sollen. Finanzielle Auswirkungen habe die Bauverzögerung nicht, versichert Koenen. Der Auftrag wurde jetzt an die Firma vergeben, die auch anschließend den Rohbau erstellen wird.
Koenen geht davon aus, dass die Fertigstellung der Bibliothek nur mit Müh und Not bis zum Übergabetermin am 30. August 2011 fertiggestellt sein wird. Jetzt dürfe es keine weiteren Probleme mehr geben: „In unserem Zeitplan gibt es keine Luft mehr.“
Vier Hochschulgebäude seine mittlerweile mit der neuen Fassade eingekleidet. Mit dem Parkdeck am Klever Ring habe man gestern begonnen,berichtete Gerhard Koenen weiter.
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