Ich bau‘ ne Stadt für Dich
18.07.2011 | 18:53 Uhr 2011-07-18T18:53:00+0200
Kleve.Die Meinung der Jugend zur Zukunft Kleves ist gefragt. Die Klever Weiterbildungsträger laden zu einer großen Mitmachaktion vom 30. September bis zum 2. Oktober ein: „Deine Stadt. Deine Ideen. Deine Meinung.“
Wie kann Kleve für junge Menschen attraktiv werden? Was fehlt in der Kreisstadt? Ist man hier sportlich und kulturell auf der Höhe? Reicht das Freizeitangebot oder darf es noch ein bisschen lebendiger werden? „Viele Menschen machen sich Gedanken, wie Kleve mittelfristig eine Studentenstadt werden kann“, sagt Kurt Kreiten, Leiter der Wasserburg Rindern.
Was liegt da näher, als die Jugendlichen selbst zu fragen? In einer großen Aktion laden die Klever Weiterbildungsträger zu einer Mitmachaktion vom 30. September bis zum 2. Oktober ein: „Deine Stadt. Deine Ideen. Deine Meinung.“
Mit vereinten Kräften werden die Familienbildungsstätte, das SOS Kinderdorf, das Theodor-Brauer-Haus, die Kisters-Stiftung, Schloss Gnadenthal, die VHS-Kleve, die Sparkassenstiftung, das Jugendamt der Stadt und das Katholische Bildungszentrum der Wasserburg Rindern versuchen, Jugendliche für die Zukunft ihrer Stadt zu begeistern. Denn: „Junge Menschen müssen politischer werden“, sagt Bürgermeister und Schirmherr Theo Brauer. Kleve sei im Wandel und das Leben in der Stadt werde sich verändern. Da sei es gut, die Stadt neu zu beleuchten und viele junge Menschen an diesem Projekt zu beteiligen.
Die Weiterbildungsträger haben verstanden: „Kleve muss für junge Leute attraktiver werden“, sagt Kurt Kreiten. Für die Projekttage spreche man gezielt die Klever Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 an. Ausdrücklich nicht nur die Gymnasien, sondern alle Klever Schulformen. Mit acht sehr unterschiedlichen Workshops (siehe Infotext rechts) wolle man die Kreativität der Jugend herausfordern mit Theater, Kamera, Kommunikationsspielen und einer Poetry Slam (Dicherschlacht) mit Lars Ruppel und Sebastian 23. Die Organisatoren hoffen auf 100 Jugendliche, die sich an dem Verfahren beteiligen wollen.
„Meckern alleine reicht nicht“
„Wir möchten Jugendlichen die Möglichkeit bieten, zu reflektieren, aber auch zu meckern“, so Gudrun Otto von der VHS. Die Mitmachenden werden allerdings schnell merken: „Aber: Meckern alleine reicht nicht. Sie sollen schon erkennen, welche politischen Wege es gibt, wie man Interessenvertretungen bildet.“
Wer mitmachen möchte, sollte sich anmelden unter: Tel. 02821 / 7321723.
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Workshop? Okay...
Wenn es dann was wert wäre!
Der letzte Workshop kostete ca. 800.000, Euro (Rathaus...) - und die Verwaltung pfiff auf den Workshop...!
Warum sollte/ könnte/ würde es nun anders sein - der gleiche Schirmherr...?!