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Hochschule zum Greifen nah

07.11.2008 | 04:30 Uhr

Bewerbung war einfach exzellent, schwärmt Paul K. Friedhoff. Er war dabei...

KREIS KLEVE. Weiß er mehr? Wenn man ihn reden hört, könnte man davon ausgehen. „Der Kreis Kleve hat sich mit einer exzellenten Bewerbung als idealer Standort für die Fachhochschule präsentiert”, sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Paul K. Fiedhoff. „Die Entscheidung”, ist sich Politiker und Unternehmer Friedhoff sicher, „ist zum Greifen nah.” Die Chancen, dass Kleve Standort für die geplante Fachhochschule wird, sei sehr gut.

Durch eine Fachhochschule Kreis Kleve erwartet besonders die heimische Wirtschaft einen gewaltigen Schub. Kein Wunder, dass sich die Sparkasse Kleve – zusätzlich zur bereits gemachten Zusage von zehn Stipendien über fünf Jahre (je 36 000 Euro) – außerdem bereit erklärt, eine Hochschul-Professur über fünf Jahre mit je 250 000 Euro zu finanzieren. Stemmen muss das die Sparkasse nicht allein. Zig Firmen haben bereits Unterstützung zugesagt. Übrigens auch, was die Zahl neuer Ausbildungsplätze betrifft. Mittlerweile ist von 170 die Rede.

„Ganz spontan”, so Vorstandssprecher Frank Ruffing, hat sich die Volksbank Kleverland beteiligt. Alleine sie will über fünf Jahre mit je 150 000 Euro eine (kleine) Professur fördern.

Fürwahr hat die Klever Delegation, der neben Professor Seidler, Kleves Stadtbaurat Rauer und Landrat Spreen auch Paul K. Friedhoff angehören, den Standort Kleve toll verkauft. Die Präsentation stand übrigens einige Tage im Internet...

Und im Vergleich zu den Mitbewerbern Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg („wir4”) hat die Schwanenstadt eine Menge mehr zu bieten – nicht nur mit dem XOX-Gelände einen perfekten Standort im Herzen der Stadt, nah am Bahnhof, direkt am Kanal, nur einen kurzen Fußweg entfernt von der Innenstadt. Nicht zu vergessen das ebenfalls nahe gelegene Technologiezentrum, das im Falle eines Zuschlags für Kleve ausgebaut werden könnte.

Voraussetzungen, mit denen die „grüne Stadt” punkten kann. Und hat. Denn Kleve kann noch mehr vorweisen, abgesehen von der Nähe zu den Niederlanden, einem Wohnheim, das die Wohnbaugesellschaft Kleve errichten würde.

Wolfgang Remy

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