Hochschule will die städtischen Hallen nutzen
09.02.2012 | 18:05 Uhr 2012-02-09T18:05:00+0100
Kleve. Badminton und Volleyball in der Klever Mehrzweckhalle, Futsal in der Dreifachturnhalle Kellen, der Fitnesskurs in der Sporthalle der Hauptschule Materborn – es sind bei weitem nicht nur Vereine und Schulen, die die Sportstätten nutzen.
Badminton und Volleyball in der Klever Mehrzweckhalle, Futsal in der Dreifachturnhalle Kellen, der Fitnesskurs in der Sporthalle der Hauptschule Materborn – es sind bei weitem nicht nur Vereine und Schulen, die die Sportstätten nutzen. Mit dem Bau der Hochschule Rhein-Waal meldet eine neue Gruppe Sportler ihren Bedarf an. Bei künftig 3000 Studierenden wird das Hochschulsportangebot nicht zu klein ausfallen. „Wir gehen aber davon aus, dass wir keine eigene Halle haben werden“, sagt Präsidentin Marie-Louise Klotz, „sondern auf die städtischen Hallen zurückgreifen müssen.“
Bei der ohnehin schon starken Auslastung der Klever Sportstätten ist es leicht auszumalen, dass es künftig zu Überschneidungen kommen wird. Zumal Marie-Louise Klotz auch klar sagt, das Angebot ausbauen zu wollen. So kümmert sich der Diplomsportlehrer Peter Garzke seit dem Sommersemester 2011 darum, dass sich die Studenten bei allem Lerneifer auch sportlich betätigen können. „Er tariert aus, ob dies ausreicht für die Zukunft oder nicht“, sagt Klotz. Rund 50 Ausgleichssuchende gibt’s im Moment, Garzke selbst sagte kürzlich der NRZ, dass das „im nächsten Semester aufgrund der steigenden Studentenzahlen sicher noch viel mehr werden“.
Die Stadt Kleve ist eher zurückhaltend: „Wir bedienen die Hochschule im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagt Heinz-Josef van Megeren. Mittelfristig müsse die Hochschule, bzw. der Kreis Kleve, eigene Sportstätten unterhalten.
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