Hilfe für Anatuya

Kranenburg..  Die Sternsinger von St. Antonius Nütterden und St. Martinus Mehr werden am Sonntag, 4. Januar, jeweils um 9 Uhr ausgesandt, um für ein Projekt in der Diözese Añatuya unterwegs zu sein. Caspar, Melchior und Balthasar, die drei Weisen aus dem Morgenland, sind ihre Vorbilder. Sie hatten sich auf den Weg gemacht zu Jesus im Stall, sie waren dem Stern gefolgt mit ihren Geschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe, und waren vor dem Kind auf die Knie gefallen, um es anzubeten. In Nütterden und Mehr werden die Sternsinger von Haus zu Haus gehen, ihr Lied singen, Segenszettel überreichen und Geld sammeln. Nachdem seit vielen Jahren der Erlös für Medikamente bestimmt war, sind die Gaben seit dem Sternsingen 2014 für das Projekt „Damit aus Hütten Häuser werden“ bestimmt. Vor allem Kinder sind im Bistum Añatuya von der todbringenden Chagaskrankheit bedroht. Chagas sind Raubwanzen, die sich in Lehmbauten wohl fühlen. Steinhäuser meiden sie. Deswegen brauchen die Familien Mittel, um Steinhäuser bauen zu können, wo Raubwanzen keine Chance mehr haben. So wird der Segen, den die Sternsinger von Haus zu Haus bringen, zum Segen für die bedürftigen Familien.