Hilfe beim „Griff zu den Sternen“

Weeze..  Entscheidungshilfen für den „Griff zu den Sternen“ gab es jetzt bei einer Infoveranstaltung der Kreis-Wirtschaftsförderung.

Als sich die Steuerberater Konrad Willemsen und Marc Hubert, beide in eigener Gesellschaft in Weeze tätig, von den Gästen der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve verabschiedeten, ging für alle Beteiligten im Waldhaus Dicks ein langer Tag mit vielen Informationen zu Ende. Die Kreis-WfG hatte vor Wochen im Rahmen der Niederrheinischen Tourismus- und Freizeitmesse angekündigt, alles Wissenswerte für all´ jene zusammenzustellen, die sich mit dem Gedanken tragen, eine eigene Ferienwohnung an den Markt zu bringen. 24 hoch Interessierte waren der Einladung der Wirtschaftsförderung gefolgt. Und 24 dürften am Abend – ausgestattet mit vielen weiteren Entscheidungshilfen, zufrieden die Heimreise angetreten haben.

So erfuhren sie von Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers, wie sich die 394 Ferienwohnungen auf das Kreisgebiet aufteilen. Simone Meesters aus Kalkar referierte über den Prozess der Klassifizierung einer Ferienwohnung, der dann zu drei, vier oder fünf Sternen führen kann. Und gleich drei ebenso engagierte wie erfolgreiche Betreiber von Ferienwohnungen öffneten ihre Häuser für die Gäste aus dem gesamten Kreisgebiet, um aus dem Alltag der Vermietung eigene Praxisbeispiele zu liefern.

So fuhr der Reisebus zunächst zum „Häuschen am Turm“ in Rees, wo Simon Vos die Begeisterung über seine Fünf-Sterne-Wohnungen und sein „noch junges Hobby“ in Worte kleidete. Marlies Wolf an der Hommersumer Straße in Goch erzählte von siebenjähriger Erfahrung und den vielen internationalen Gästen, die immer wieder gerne an den Niederrhein reisten. Und die Eheleute Inge und Hans-Dieter Krebber aus Weeze mit ihrer noch jungen Ferienwohnung im neuen Haus Am Grafschen Hof unterstrichen einmal mehr: „Ohne Engagement für die Vermarktung – ob auf der Internetseite oder anderen Vertriebswegen – wäre unser Erfolg nicht da.“

Die Kreis-Wirtschaftsförderung ist sehr davon überzeugt, dass sich aus der Zusammenkunft weitere Angebote für den heimischen Markt ergeben dürften.