Helau und Alaaf im Einklang
15.02.2009 | 16:12 Uhr 2009-02-15T16:12:00+0100Musik und Tanz bestimmten das Programm bei den blau-gelben Karnevalisten aus Schneppenbaum.
Auch im Karnevalstreiben blieb der Valentinstag nicht ganz unbemerkt: So gab es bei der Prunksitzung des KC Blau-Gelb-Schneppenbaum Herzluftballons für die Damen. Und den Liebesbrief einer Karnevalistin, den Sitzungspräsident Hermann Seeger auf der Bühne verlas. Mehr als fünf Stunden buntes Programm erlebten die Gäste im Team Sports in Hasselt. Die nach eigener Aussage „schwierige Rolle des Eisbrechers” zu Beginn übernahm Philipp Dammer aus Bochum. Mit Witz und Geschick brachte er das Publikum in Stimmung. Und zum Staunen, als er auf ein Hochrad stieg und knapp unter der Hallendecke mit brennenden Fackeln jonglierte.
Tänzerisch wurde einiges geboten. Angefangen bei den Kleinsten, den Wilden Girlies, über die Blue Girls und die Blau-Gelben Funken bis hin zum Showtanz der Super Trooper. Die Solomariechen Nadine, Leonie und Annika wirbelten gekonnt über die Bühne und begeisterten mit traditionellem Gardetanz zu moderner Musik. Gastauftritte gab's von der Kölner Torwache und den Oecher Jongen aus Aachen: Neben dem Tanzpaar Jasmin und Daniel schwangen auch das Männerballett „Die Chaoten”, das Tanzbein – und machte dem Namen alle Ehre. Klar, dass bei soviel auswärtiger Unterstützung auch das ein oder andere Alaaf zu hören war. Zum Klatschen und Schunkeln animierten die Sänger. Sitzungspräsident Hermann Seeger griff selbst zum Mikro und riss die Narren mit seiner Begeisterung mit. Wilfried Wolters war gleich zweimal zu hören, als Solosänger und als Mitglied der Allround Boys, die kölsche Karnevalshits zum Besten gaben. Kölsch blieb es auch bei den Paraplüs: Die Kölner Gesangsgruppe brachte Großstadtflair auf die Bühne.
Hohen Besuch gab es am Samstagabend gleich zweimal, von der Bedburg-Hauer Prinzessin Katrin III. und dem Klever Prinzen Achim, der Tierische. Etwas verspätet fand Bauchredner Marwisch mit Vogel Julius den Weg auf die Bühne. Vor den Witzen der frechen Handpuppe war niemand sicher, nichtmal Bürgermeister Peter Drießen.
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