Hanna Heiber-Hauptschule Kranenburg hat eine Zukunft
19.02.2010 | 17:54 Uhr 2010-02-19T17:54:00+0100Kranenburg. Obwohl die Anmeldefrist noch nicht beendet ist, haben sich mit 20 Schülern bereits genügend für einen neuen Jahrgang angemeldet.
Die gute Nachricht vorweg: Die Hanna-Heiber-Schule hat weiter Bestand. Zwar ist die Anmeldefrist für die Hauptschule noch nicht abgelaufen, doch mit aktuell 20 Anmeldungen für das nächste Schuljahr haben sich bereits jetzt genügend Schüler für einen weiteren Jahrgang der einzügigen Schule gefunden. „Die Hanna-Heiber-Schule leistet seit Jahren hervorragende pädagogische Arbeit”, lobt der CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Janßen. Und auch Bürgermeister Günter Steins unterstrich im NRZ-Gespräch, dass sich die Schule in den vergangenen Jahren besonders profiliert habe. „Die Bilingualität greift”, so Steins. Mit der Umgestaltung des Schulhofes – neu gepflanzte Bäume sowie Rundsitze zum Verweilen – der neuen Mensa, dem offenen Ganztag habe man ein vernünftiges Lernklima geschaffen. „Hanna Heiber ist außerdem eine kleine Schule, deren Durchlässigkeit zur Realschule gegeben ist”, so Steins.
Die hohe Qualität der Schule sieht die CDU auch dadurch bestätigt, dass die Zahl der in Ausbildungsverhältnisse übernommenen Absolventen „außergewöhnlich hoch” sei. Sie will deshalb den Erhalt der Schule unterstützen. Nur konsequent ist es daher aus Sicht der Politiker, dass die Gemeinde im Rahmen der von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Klimaschutzinitiative in Energiesparmaßnahmen an der Hanna-Heiber-Schule investiert. „Die Schule ist das Gebäude mit dem größten Energieverbrauch in Kranenburg”, weiß Günter Steins. „Denkbar wären Einsparungen von 60 bis 70 Prozent.” Dafür will die Gemeinde bis 2012 3,2 Mio. Euro investieren. Die Schule wird als Modellprojekt energetisch untersucht. Sie ist wesentlicher Teil eines Klimakonzepts für die Kranichgemeinde. Untersucht werden auch die beiden Grundschulen in Nütterden und Kranenburg.
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