Gymnasien in Kleve: Kinder werden ausgelost
22.02.2008 | 10:52 Uhr 2008-02-22T10:52:00+0100SCHULE. Fünftklässler kommen in die Lostrommel. Das Platzangebot in den Gebäuden setzt dem Elternwillen Grenzen.
KLEVE. Der Elternwille zählt ... nicht immer. Kinder, die in Kleve zum Gymnasium gehen wollen, werden ausgelost. Wie schon vor drei Jahren. Bei der Entscheidung für weiterführende Schulen bekam jetzt das Konrad-Adenauer-Gymnasium Kleve zunächst 62 Anmeldungen (12 davon mit der Beurteilung „eingeschränkt geeignet für Gymnasien”). Fünf Klassen hätte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium bilden können (19 eingeschränkt geeignet). Dazu gebe es nicht genügend Platz, antwortet Schulverwaltungsamtsleiterin Annette Wier auf NRZ-Anfrage. Fest steht: Zum KAG gehen 90, zum Stein 114 Kinder. Lösungen werden gesucht, falls Freunde getrennt werden. „Sonstige Einsprüche haben aber wenig Aussicht auf Erfolg,” so Wier. Karl Eichinger von der Bezirksregierung Düsseldorf zur NRZ: „Der Stadt ist jedes beliebige Verfahren erlaubt.” Drei Kinder sind zum Prognoseunterricht angemeldet (hier widersprechen Eltern der Grundschul-Beurteilung). Anmeldezahlen Realschulen: Hoffmannallee 110 Kinder, Kellen 114, Hauptschulen:Kellen 71, Rindern 41, Mater-born 13 plus Nachmeldungen.
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