Gymnasiast (13) stellte sich nach Bombendrohung
25.09.2009 | 17:59 Uhr 2009-09-25T17:59:00+0200
Kevelaer. Anne-Kathrin Rosmüller kann das Ganze immer noch nicht realisieren. Zu kurz war die Nacht. Zu verwirrend die Ereignisse. Die Schülerin der Realschule im Schulzentrum Hüls hatte gestern unterrichtsfrei. Unfreiwillig.
Der Grund: Am Donnerstag hatten Schülerinnen der siebten Klasse eine Kritzelei auf einem Tisch in einem Chemieraum entdeckt. Der Inhalt des Schriftzugs war brisant. Von einer Bombendrohung gegen die Schule war die Rede. Die Schulleitungen des Schulzentrums alarmierten die Polizei. Zahlreiche Beamte und Sprengstoffspürhunde durchsuchten den Gebäudekomplex bis Mitternacht. „Wir nehmen so etwas immer sehr ernst”, so Polizeipressesprecher Heinz van Baal. Derweil entschieden sich die Schulleitungen, den Unterricht am Freitag ausfallen zu lassen.
Telefonkette und E-Mails gestartet
Telefonketten und die Versendung von E-Mails starteten, um die Eltern der knapp 2000 Schüler zu informieren. Indessen fanden die Beamten nichts Verdächtiges bei ihrer Durchsuchung.
Als sie von der Bombendrohung gegen ihre Schule erfahren hat, ging Anne-Kathrin nur ein Gedanke durch den Kopf: „Ich kann morgen nicht in die Schule gehen.” Vor zwei Wochen hatten sie erst in der Schule die Vorsichtsmaßnahmen besprochen, die während eines Amoklaufs zu beachten sind. „Und nun sollte so etwas tatsächlich bei uns sein?”, fragt sich die Schülerin. Helga Rix, Mutter einer Schülerin des Gymnasiums, zeigt sich ebenfalls fassungslos. „Mittlerweile ist man aufgrund der vielen Geschehnisse an anderen Schulen hellhörig. Dennoch will man nicht wahrhaben, dass so etwas auch vor seiner Haustüre passieren kann.”
Dass es sich bei der Kritzelei nur um einen schlechten Scherz handelte, hatte Dr. Anton Willkomm, Schulleiter des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums, gestern Morgen gegen 10 Uhr von der Polizei erfahren. Er sei froh, „dass nichts Schlimmeres dahinter steckt”. Doch herunter spielen dürfe man die Angelegenheit natürlich nicht.
Gerüchte machen langsam in der beschaulichen Stadt die Runde. Man will wissen, wer der Täter ist. Der Urheber der Chemieraum-Kritzelei hatte sich noch Donnerstagabend seinen Eltern anvertraut. Am Morgen meldete er sich dann bei der Polizei – zusammen mit seiner Mutter. Er bedauere die Folgen seines Handelns, sagte der gerade einmal 13-jährige Gymnasiast. Vor allem täte ihm leid, dass Menschen seinetwegen Angst gehabt haben. Die Polizei prüft nun, inwiefern die Kosten des immensen Polizeieinsatzes dem Verursacher zu Lasten gelegt werden können.
Wie es mit dem Jungen schulisch weitergeht, darüber wollte sich sein Schulleiter noch nicht äußern. Für seine Mitschüler wird hingegen am Montag wie gewohnt der Unterricht stattfinden – wenn auch sicherlich mit einem mulmigen Gefühl im Bauch.
18:08
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18:05
Bomberman InDa House
19:26
Ich würde es auch gerne wissen!
Als meine mutter mir das erzählt hat,habe ich geglaubt das es nur quatsch ist!Den ganzen morgen habe ich geglaubt ich träume!
Wie kann man nur so sein und so vielen schülern angst machen.
Auch ganz viele die ich kenne hatten angst.
20:58
ganz viele aus der 7e hatten angst ( städtische-realschule-Kevelaer )
20:54
ich habe immernoch angst , weil ich dachte das kommt nicht in kevelaer ,
auch andere aus meiner klasse haben angst gehabt
20:53
ohh man...
heute morgen erstmal voll schock...
Ich würde gern wissen wer das war.
Ein 13jähriger setzt ganz Kevelaer in Auffuhr :-O
Gut das er es selber zugegeben hat.
20:11
ich hatte total angst und das nicht nur ich alle aus meiner klasse ,
meine freundin hat mir das nicht geglaubt mit dem amoklauf .weil sie in geldern auf der schule ist
ich habe immer zu meiner mutter gesagt,:,, das passiert nicht bei uns in der schule .´´
aber heute habe ich einen totalen schock ,
doch ich möchte gerne wissen wer der jenige war
18:58
wer ist es denn? wenn er 13 ist,könnte der sogar bei uns in der klasse sein o.O oder inner stufe