Große Aufgabe für kleines Team
31.08.2008 | 16:17 Uhr 2008-08-31T16:17:00+0200
SERIE. Die Gärtnerei der Rheinischen Kliniken kümmert sich um die Pflege von 85 Hektar.
BEDBURG-HAU. Für diejenigen Menschen, die die Rheinischen Kliniken auf Dauer nicht mehr verlassen können oder dürfen, gewinnt ihre direkte Umgebung eine besondere Bedeutung. Und damit sie sich wohl fühlen, geben die 16 Mitarbeiter (davon sechs Azubis) der Gärtnerei der Rheinischen Kliniken ihr Bestes, um ein schönes Ambiente auf dem Gelände zu schaffen. Eine Mammutaufgabe bei rund 85 Hektar, die zu pflegen sind. Die Pflanzen dafür werden in der hauseigenen Gärtnerei herangezüchtet – dafür stehen ein Gewächshaus von 1700 qm und eine Freifläche von 6000 qm zur Verfügung. „Wir produzieren hier jährlich rund 160 000 Zierpflanzen”, erklärt Gärtnermeister Ulrich Keldenich, der besonders das große Sortiment mit 80 bis 90 verschiedenen Gattungen bei den Beet- und Balkonpflanzen hervorhebt.Aufwendige Schnittebei den BäumenAuf dem Klinikgelände kümmern sich die Gärtner zudem um 26 Hektar Rasenfläche, die teilweise mit einem Großflächenmäher gestutzt werden sowie um 33 Hektar Wald. „Die Verkehrssicherungspflicht von Seiten der Bäume ist unheimlich aufwendig”, so Keldenich. Nicht nur in Bedburg-Hau kümmert sich das Team um Baumschnittmaßnahmen – auch die Rheinischen Kliniken in Köln, Düsseldorf, Bonn, Mönchengladbach und Langenfeld werden kontrolliert. Eine sehr zeitintensive Aufgabe, die die Gärtner nur Dank ihres geringen Krankenstandes meistern können, so Keldenich. „Mit Sicherheit könnte es in einigen Bereichen noch schöner aussehen, aber bei uns ist der Personalbestand in den vergangenen Jahren stets kleiner geworden”, bedauert der Gärtnermeister. Trotzdem sei in der jüngeren Vergangenheit viel Positives etwa rund um die Zentrale an der Wardtbergklinik und an der Föhrenbachklinik bewirkt worden.
1000 KUBIKMETER LAUB
Zu den weiteren Aufgaben der Gärtnerei gehören der Räum- und Streudienst inklusive Rufbereitschaft rund um die Uhr, die Pflege des Friedhofs und des Kriegsgräberfriedhofs sowie 35 bis 40 Bestattungen im Jahr und die Entsorgung von 1000 Kubikmeter Laub. (ik)
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