Gegenkandidat nicht in Sicht

Goch..  Während in Kalkar nun vier Kandidaten fürs Bürgermeisteramt bei der Septemberwahl um Stimmen buhlen wollen, ist es in Goch verdächtig still. Die CDU hat längst Heinz van Baal ins Rennen geschickt, auch wenn die Wahlinhalte erst nach Karneval verkündet werden können. Ein Gegenkandidat, getragen von mehreren Parteien ist derweil auch nicht in Sicht. Die CDU muss sich also nicht beeilen.

„Wir sind für alle Gespräche offen“, sagt SPD-Fraktionschef Klaus-Dieter Nikutowski auf NRZ-Anfrage nach einem gemeinsamen Wahlvorschlag, „doch es muss ein neutraler Kandidat sein, weder von SPD noch vom BFG. Denn aus der Historie heraus wäre so einer gar nicht mehrheitsfähig bei der Kandidatenaufstellung. Das wird von beiden Seiten so gesehen.“ Gespräche mit Mittelständlern, die Management-Erfahrung mitbringen würde, habe er geführt – doch keiner habe spontan Ja gesagt und wolle antreten.

Bis März habe man zwar noch Zeit, aber auf „Biegen und Brechen“ müsse man eh keinen gemeinsamen Kandidaten ausfindig machen, sagt Nikutowski: „Wir müssen dem Bürger keinen Einheitsbrei präsentieren.“