Für kulturellen Austausch

Kalkar..  Seit der Gründung des Vereins „Hafen der Hoffnung e.V.“ im Jahre 1994 haben sich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Vereinsgemeinschaft engagiert, um die Integration der deutsch-russischen Aussiedler in den Kommunen des Kreises Kleve zu fördern und zu stärken.

Mit zahlreichen Projekten, mit Sprach-Kursen, Sport- und Tanzprogrammen, mit Ausflügen, Gesprächsabenden und Veranstaltungen zur interkulturellen Verständigung konnten die Wege in die neue niederrheinische Heimat erleichtert werden.

Eine Ausstellung – konzipiert zum 20-jährigen Jubiläum – informiert mit kurzen Texten und vielen Fotos über die Aktivitäten und Aktionen des Vereins. Zur Eröffnung der Ausstellung im Verwaltungsnebengebäude der Stadtverwaltung Kalkar, direkt neben dem historischen Rathaus, präsentierte der Vereinschor „Lavenda“ ein deutsches und ein russisches Volkslied.

Bürgerschaftliches Miteinander

Die Vorsitzende Frau Julia Weber (auf dem Foto, 4. von links) dankte allen, die den Verein in den zwei Jahrzehnten unterstützt haben und weiterhin für den kulturellen Austausch und das bürgerschaftliche Miteinander eintreten. Bürgermeister Gerhard Fonck (auf dem Foto rechts) verwies auf die gelungene Integration der einstigen Aussiedler, die sich in Kalkar und den Nachbarkommunen eine Existenz aufbauen konnten und längst heimisch geworden sind.

Die Ausstellung wird noch bis zum Ende des Jahres – zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung – im Verwaltungsnebengebäude präsentiert. Weitere Informationen erteilt die Kalkarer Stadtverwaltung unter 02824/13-0.

Die eigens im Rahmen des Vereinsjubiläums von Hafen der Hoffnung konzipierte Ausstellung war zuvor einige Wochen lang auch schon in der Klever Stadtverwaltung zu sehen.