Für Kleve-Kenner und Touristen

Was wir bereits wissen
Kleve Marketing präsentiert neue Wanderrouten, Wochenendpauschalen und eine verbesserte Homepage. Besucherrekord bei der Touristeninformation

Kleve..  „Wandern ist das neue Fahrradfahren“, sagte Ute Schulze-Heiming und blickt mit Freude auf den neuen Wanderführer, den Kleve Marketing nun herausgegeben hat. Neun interessante Routen wurden jetzt in einer neuen Broschüre „Wandern in Kleve“ zusammengefasst. Birgit van den Boom, Mitarbeiter von Kleve Marketing, hat alle Routen selbst getestet und mit vielen Tipps über Sehenswürdigkeiten und historisch Wissenswertem versehen.

Die Routen sind unterschiedlich lang, sie variieren zwischen zwei und 22 Kilometer. Es geht für Familien über Stock und Stein (14 Kilometer), es geht quer durch den Reichswald (22 Kilometer) und entlang des Kermisdahl (8 Kilometer). Wer möchte kann Kleve auch in vier Stunden erleben. Eine zwei Kilometer lange Wanderstrecke führt vorbei an den historischen Parkanlagen und den Kirchen. Dazu gibt es für einige Strecken passende QR-Codes, die den geübten Handynutzer unterwegs behilflich sein können.

Wer gehbehindert ist, für den hat Kleve Marketing eine barrierefreie Tour zusammengestellt, die 5,2 Kilometer lang durch den Forstgarten führt. Die neue Broschüre ist für 2 Euro bei Kleve Marketing an der Herzogstraße erhältlich.

Neben den neuen Wanderangeboten hat Kleve auch neue Arrangements für auswärtige Besucher zusammengestellt. So lassen sich im Internet auf www.kleve-tourismus.de fünf Spezialangebote buchen: Etwa ein Kulturpaket („Von Koekkoek, Mataré und Joseph Beuys“) mit zwei Übernachtungen im Hotel und zwei Museumsbesuchen. Auch für Gartenliebhaber gibt es jetzt ein spezielles Arrangement: „Gartenträume im Kleverland“. Hier werden zwei Übernachtungen im Lindenhof verbunden mit zwei Besuchen in den schönsten Privatgärten des Kreises Kleve und ein Rundgang im Schlosspark Moyland. Der klassisch Radfahren möchte, kann „Fietsen und mehr im Kleverland“ buchen, inklusive einer Draisinenfahrt, dem Ausleihen des Niederrhein-Fahrrades und einer Beschreibung der Oranierroute.

Im Jahr 2014 konnte Kleve Marketing übrigens einen Besucherrekord verzeichnen. Über 16 000 Menschen kamen in die Herzogstraße, um hier Stadtpläne, Radkarten oder Souvenirs zu kaufen. „Wir sind als Touristik-Information gefragt“, freut sich Ute-Schulze Heiming. Man habe sechs Tage in der Woche geöffnet und jeden Tag kämen bis zu 50 Personen, um sich über Kleve zu informieren.

Neu ist auch der Internetauftritt von Kleve Marketing. Die Seite wurde den modernen Anforderungen angepasst und lässt sich jetzt sowohl am Computer, als auch an Tablet-PC und Mobiltelefon optimal nutzen. Zudem wurde die Seite ordentlich entrümpelt, mit weniger Textbeiträgen, mehr Bildern und Videos, in denen Kleve als frische, lebenswerte Stadt dargestellt wird. Motto: „I love Kleve“. Die Entwicklung der neuen Seite kostete 20 000 Euro.

Mitte des Jahres kommt auch ein neuer Veranstaltungskalender dazu, der sich zur ersten Adresse entwickeln soll, wenn Klever oder Touristen wissen möchten, wo was los ist in der Stadt. Zudem werden die bestehenden Ferienwohnungen und Hotels angepriesen und einige Zimmer kann man auch direkt im Internet buchen. Nicht alle Anbieter machen bei dem Online-Angebot mit. Im vergangenen Jahr verzeichnete Kleve Marketing übrigens knapp 100 000 Übernachtungen und damit wieder etwas mehr als im Vorjahr, da waren es 98 755 Übernachtungen.