Friedhoff (FDP) tritt wieder an
21.09.2009 | 17:34 Uhr 2009-09-21T17:34:00+0200Kreis Kleve. Er steht wie kaum ein anderer für die Schaffung neuer Jobs: Paul K. Friedhoff, FDP-Bundestagsabgeordneter und Unternehmer aus Leidenschaft. Der 66-jährige Klever will's noch mal wissen und tritt am Sonntag als Kandidat für den Bundestag an.
„Ich will meine Erfahrungen in die Arbeit des neuen Parlaments einbringen”, sagt der Spectro-Firmengründer. Gut 500 Arbeitsplätze hatte der Vollblut-Unternehmer hier geschaffen.
Listenplatz 12
Als Direktkandidat hat Friedhoff kaum Chancen. Deshalb hat ihn die NRW-FDP auf den aussichtsreichen Listenplatz 12 platziert. „Wenn die FDP neun Prozent der Stimmen erhält, bin ich wieder im Parlament”, sagt der Diplom-Ingenieur, der sich auch im Wirtschaftsausschuss intensiv ums Thema Arbeitsplätze gekümmert hat.
Die Netto-Löhne seien in Deutschland nicht zu hoch, dafür die gesamten Arbeitskosten im internationalen Vergleich. Grund: die viel zu hohen Lohnneben-Kosten. Daher plädiert Friedhoff dafür, die sozialen Sicherungssysteme anders zu finanzieren als bisher. „Kranken-, Pflege- sowie Rentenversicherungen sollen mehr Steuerzuschüsse bekommen”, fordert er. Auch sei mehr private Initiative notwendig, die eine persönliche Kapitaldeckung wie bei einer privaten Lebensversicherung zur Folge hätte. Das würde dazu führen, dass ins Ausland verlagerte Jobs verstärkt zurück kämen.
Arbeit schaffen
Neue Arbeitsplätze könnten jedenfalls nicht durch „noch mehr Abgaben auf Arbeit geschaffen werden”, so Friedhoff, der zu den Gründern der Firma „Bruker Quantron” in Kalkar zählt. Die beschäftigt mittlerweile auch schon wieder 80 Frauen und Männer.
Dass die Liberalen im Kreis Kleve gut abschneiden, daran glaubt der Mitinitiator der Hochschule Rhein-Waal fest. Bevor er am Sonntag ins Kreishaus geht, soll deshalb vorher im Parteibüro an der Tiergartenstraße in Kleve eine große Wahlparty mit bis zu 200 Gästen steigen.
20:30
Ignoranz gehört nur ein g. Die Scripte hier machen mich wild!
20:29
zwigt = zeigt
20:27
Zitat: Grund: die viel zu hohen Lohnneben-Kosten. Daher plädiert Friedhoff dafür, die sozialen Sicherungssysteme anders zu finanzieren als bisher. „Kranken-, Pflege- sowie Rentenversicherungen sollen mehr Steuerzuschüsse bekommen”
Verrät uns unser Ausdurchter (Deutsch für Experte) auch, wie das finanziert werden könnte?
Die Drei-Punkte-Partei zwigt hier mal wieder die schnöde Iggnoranz des Snob: Über Geld spricht man nicht, Geld hat man.
Man eventuell, der Staat derzeit nicht.