Flüchtlingskindern kann mit kleinen Taten man helfen

Foto: Julia Weber, Flüchtlingsrat

Kleve..  „Jesus war ein Flüchtlingskind“, sagt Julia Weber vom Flüchtlingsrat Kreis Kleve und reflektiert ihren Besuch im Asylheim Baustraße in Kleve. „Wie haben sich die Kinder gefreut, Weihnachten Geschenke zu bekommen“, meldet sie. „Das Bild der Kinder von der Welt und uns Erwachsenen wird zuversichtlich, wenn wir zuversichtlich mit ihnen umgehen. Es wird betrübt, wenn sie eine Vernachlässigung, Gleichgültigkeit, Leid erfahren“, sagt Weber.

„Die Kinder sprechen noch kein Deutsch, aber der kleinen Geschichte ‘Jesus war ein Flüchtlingskind’ lauschten sie und ihre Eltern aufmerksam. Dank der Übersetzung einer Kleverin und der Begleitblättern in allen Sprachen, die an alle anwesenden Eltern verteilt wurden, haben sie schon etwas verstanden.

Mit Neugierde haben die Kinder in der Krippe nach einem Bild die Figuren von Josef, Maria, Jesuskind platziert.

Es sind Flüchtlingskinder. Sie haben mit ihren Eltern den weiten Weg nach Deutschland geschafft. Die meisten Familien müssen womöglich zurück in ihr Heimatland. Es wäre eine gute Sache, den Kindern ihren Aufenthalt hier zu erleichtern. Jede Familie hat einen Wohnraum, einige bekamen schon eine Wohnung, die Kinder gehen zur Schule. Viele Klever Bürger besuchen die ausländischen Familien und unterstützen sie.

Es wäre sehr hilfreich, wenn sich interessierte Menschen melden würden, die z. B. eine Spielstunde für die Kinder machen und auch eine Deutschstunde den Kindern anbieten würden. Mit einem Wort, hier Willkommen zu sein!

Aus den Kindern werden Erwachsene, die ihre guten Werte, die sie in ihrer Kindheit gelernt haben, weiter geben. Und es ist eine enorme persönliche Bereicherung, sich mit einem anders-aussehenden und anders-denkenden Kind auseinander zu setzen. So einen anderen Blickwinkel verschaffte den Kindern russischsprachiger Aussiedler-Eltern ein Kinderneujahrsfest im „Hafen der Hoffnung e.V.“, wo sie das Väterchen Frost und deren Enkelin Schneemädchen erlebten und Geschenke bekamen.

Und jede gute Sache hinterlässt den Wunsch, anderen Gutes erleben zu lassen. Jede gute Sache bringt Freude, Zuversicht und mildert ein Leid.“ sagt Julia Weber.

„Es gibt viele stille Unterstützer, die etwas Gutes tun, weil sie genau das bewirken möchten, nämlich einfach helfen! Daher, es passiert ‘was, wenn man etwas tut. Interessierte melden sich bei Julia Weber: info@hafen-der-hoffnung.de oder telefonisch 02821 / 582002.