Flinke Kartoffelschäler für die Fietser
30.07.2008 | 00:03 Uhr 2008-07-30T00:03:00+0200
Vor dem Start des Reibekuchenverkaufs zum Erlös der Klever Klosterpforte, mussten gestern drei Zentner Kartoffeln ihre Schalen lassen.
KLEVE. Eigene Messer sind einfach die besten. Da können keine ausgeliehenen mithalten. Denn die von zu Hause mitgebrachten Werkzeuge sind mit ihren Besitzern ein eingespieltes Team – da waren sich die ehrenamtlichen Kartoffelschäler in der Klever Klosterpforte gestern einig. Nur weil sie mit ihren Messern so flink waren, hatten rund drei Zentner Kartoffeln nach einer Stunde Arbeit schon ihre Schalen gelassen. „Die sind wirklich unheimlich schnell”, lobten die Organisatoren der großen Schälaktion vor dem Reibekuchenverkauf der heute startenden niederländischen Fietsvierdaagse.
16 fleißige Ehrenamtliche hatten sich gestern Vormittag in der Klosterpforte versmmelt, um Kilo für Kilo Kartoffeln zu schälen. Diese hatte traditonell die Klever Landwirtsfamilie Deckers gespendet, um einen Reibekuchenverkauf für die Fietser zu ermöglichen. Richtig dicke Kartoffeln gab's dazu, „die kleinen schälen zu müssen, würde viel zu lange dauern”, so Kurt Claaßen, zuständig für die Öffentlichkietsarbeit der Klever Klosterpforte.
Heute werden ab etwa 9.30 die leckeren Reibekuchen gebacken, von zehn bis voraussichtlich in den späterern Nachmittag hinein verkauft. „Dort wird quasi Non-Stop gebacken”, weiß der Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit. Dazu stehen einige Teams, zum Backen oder Verkaufen bereit. Insgesamt sind 35 Helferinnen und Helfer im Einsatz - ehrenamtlich zugunsten der Klosterpforte. „Ohne dieses ehrenamtliche Team könnten wir eine solche Aktion nicht stemmen”, lobte Claaßen.
Am kleinen Brunnen in der Kavarinerstraße wird heute Morgen der Stand aufgebaut. Dort können sich die Fietser dann mit Reibekuchen und Apfelmus stärken. „Und das nehmen nicht nur die Fahrradfahrer in Anspruch”, meint Claaßen, „auch einige Klever nehmen gerne den Reibekuchen für Zuhause mit.” Seit rund zehn Jahren ist es bereits üblich, dass am Klever Tag der Fietsvierdaagse ein Reibekuchenstand in der Kavariner Straße die niederländischen Gäste empfängt – traditionell ein großer Erfolg.
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