Fliegender Müll im Kreis Kleve

Viel zu tun hatten die Kollegen der Umweltbetriebe der Stadt Kleve. Der Sturm verteilte den Inhalt der einsammelbereiten Gelben Säcke ins innerstädtische Gebüsch.
Viel zu tun hatten die Kollegen der Umweltbetriebe der Stadt Kleve. Der Sturm verteilte den Inhalt der einsammelbereiten Gelben Säcke ins innerstädtische Gebüsch.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Sturmtief verteilte bereit gelegte Gelbe Säcke in Klever Innenstadt

Kreis Kleve..  Eine glimpfliche Angelegenheit war Sturm Niklas am gestrigen späten Nachmittag aus Sicht der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) allemal. Denn im Grunde ging das Herumgewirbel ohne Schäden von sich, fasste es Jochem Vervoorst zusammen: „Ein Baum ist umgekippt, sonst gab es einen Astbruch.“

Mehr zu tun als an einem windstillen Tag gab es für die USK aber dennoch. Bereits morgens früh hatte man das Team der Straßenkehrer verdoppelt um einzusammeln, was eigentlich längst ordnungsgemäß gesammelt war. Der Wind wirbelte die feinsäuberlich zum Abtransport bereitgelegten Gelben Säcke im Innenstadtgebiet einfach durcheinander und verteilte deren Inhalt großzügig ins Gebüsch. „So hatten wir lediglich einen erhöhen Reinigungsbedarf“, so Vervoorst, der sich von der Müllflugsituation mittags vor Ort selber ein Bild machte.

Der gestrige Tag brachte vor allem den Feuerwehren in den Kommunen viel Arbeit, mit Kettensägen, weiß Kreispolizeisprecherin Manuela Schmickler: „Die haben einfach das passende Gerät.“ Während beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Haus mit 50 Einsatzkräften an acht Stellen in den Ortschaften sägte und sicherte, musste die Kreispolizei von morgens bis 14 Uhr nur 19 Mal aufgrund von Sturmereignissen ausrücken.