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Kommunalwahl

Firmen sollen jetzt die Chance nutzen

18.08.2009 | 17:32 Uhr

Kleve. Stellvertretender FDP-Vorsitzender Rainer Brüderle besucht Kleve. Gespräch mit Unternehmern. Hochschule ist ein Thema.

Auch wenn das Ziel, wie es Paul K. Friedhoff einräumte, ehrgeizig klingt. „13 Prozent der Stimmen plus x dürfen es am 30. August schon sein”, formulierte FDP-Bürgermeister-Kandidat Sven Rickes bei seinem gestrigen Besuch in der NRZ-Redaktion die Ziele seiner Partei. Prominente Unterstützung erhielt er durch Rainer Brüderle, seit 1998 stellv. Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, wirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Demokraten – „und seit vielen Jahren ein guter Freund von Paul Friedhoff”, betonte Brüderle, der schon oft in der Schwanenstadt weilte.

Den Mittelstand, aber auch die politische Mitte zu stärken, das sei das Ziel der FDP, sagte der Wirtschaftsfachmann. Auch in Kleve. „Deshalb wollen wir Bewegung in die Kommunalpolitik bringen”, kündigte Rickes an. In der Hoffung, dass es für die „Einheitspartei CDU und die Grünen als willfährige Partner nicht ganz zur Mehrheit reicht”.

„Mit Kleve als Hochschul–Standort haben wir Rainer Brüderle diesmal etwas ganz Neues präsentieren können”, freute sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Paul K. Friedhoff. Gerade die mittelständischen Unternehmen in der Region müssten jetzt verstärkt die Chance der Verbundausbildung nutzen. „Jetzt ist die Zeit, in der die Hochschule ihre Richtung festlegt”, sagte Friedhoff.

Wo Existenzgründer der Schuh drückt, erfuhren die FDP-Politiker bei einer Diskussionsrunde im Technologiezentrum. Heute gab's dann noch ein Unternehmer-Frühstück in der Klever Maschinenfabrik.

Wolfgang Remy

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