Fair Future II zu Gast in Kalkar

Über ökologische Fragen und Nachhaltigkeit wollen die Schüler wie hier mit Moderator Benjamin Kühne am Dienstag diskutieren.
Über ökologische Fragen und Nachhaltigkeit wollen die Schüler wie hier mit Moderator Benjamin Kühne am Dienstag diskutieren.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Was wir bereits wissen
Projekt „Ökologischer Fußabdruck“ zu Gast im Gymnasium Kalkar. Schüler diskutieren mit Experten über Nachhaltigkeit

Kalkar..  Die bundesweite Unesco-Umweltbildungskampagne „Fair Future II – Der Ökologische Fußabdruck“ ist am Dienstag, 10. Februar, zu Gast am Jan-Joest-Gymnasium in Kalkar.

Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Kleve und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen werden über 500 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 am Projekttag teilnehmen.

Seit April 2013 tourt die bundesweite Bildungskampagne unter dem Motto „Global denken – nachhaltig handeln“ durch Deutschland. NRW-weit können 100.000 Schülerinnen und Schüler die Multivision „Fair Future II“erleben. Außerdem haben sie die Möglichkeit, an einer Fülle von weiterführenden Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit teilzunehmen. Diese werden zusammen mit dem Eine Welt Netz NRW und der BUNDjugend NRW angeboten und ermöglichen eine langfristige und lokale Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem Thema Faire Zukunft.

Die Multivision „Fair Future II“, eine multimediale Präsentation, erläutert das Konzept des Ökologischen Fußabdrucks und verdeutlicht die Auswirkungen der Globalisierung, des Ressourcenverbrauchs und des Klimawandels weltweit.Die Multivision zeigt aber nicht nur Probleme, sondern auch Lösungen auf. Die Kalkarer Schüler haben sich im Biologie-, Politik- und Erdkundeunterricht intensiv auf den Projekttag vorbereitet. „Die Themen waren breit gefächert“, erzählt Lehrerin Carolin Müller. Zusammen mit den Moderatoren und Experten diskutieren die Schüler am Dienstag darüber, wie sie ihren Alltag nachhaltig und fair gestalten können. Dazu haben sie im Unterricht Fragen erarbeitet. Die Multimediapräsentation wurde gemeinsam mit Oxfam Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie entwickelt.

Mathis Wackernagel, Begründer des Konzepts des Ökologischen Fußabdrucks, stellt klar: „Wir haben nur einen lebenserhaltenden Planeten, exakt einen“. Wolfgang Pekny, Gründer der Plattform Footprint: „Diese eine Welt muss reichen für alles, was wir brauchen und natürlich für alle Menschen“.

Für eine faire Zukunft

Die Multivision wendet sich an die junge Generation, um deren Zukunft es geht. „Wir wollen Jugendliche dazu motivieren, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und unterstützen sie dabei, eigene Lösungsansätze für eine faire Zukunft zu erarbeiten“, betont Christian Zech vom Vorstand der Multivision e.V. „Fair Future II – der Ökologische Fußabdruck“ ist ein offiziell ausgezeichnetes UN-Dekade-Schulprojekt, das im Rahmen der Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014 „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt wird. Schirmherr der UN-Dekade in Deutschland ist der Bundespräsident.