Es war eine ruhige Silvesternacht im Kreis Kleve

Mit 47 Einsätzen war die Silvesternacht für die Polizei im Kreis Kleve relativ ruhig.
Mit 47 Einsätzen war die Silvesternacht für die Polizei im Kreis Kleve relativ ruhig.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
47 Einsätze waren vergleichsweise harmlos. Polizei lobt die Autofahrer

Kreis Kleve..  Mit 47 Einsätzen war die Silvesternacht für die Polizei relativ ruhig. Es kam zu sieben Körperverletzungsdelikten, vier Sachbeschädigungen und drei Eigentumsdelikten. Die Polizei war in sieben Fällen zusammen mit der Feuerwehr im Einsatz, weil Brände gemeldet wurden.

In Kleve brannte gegen 1.20 Uhr an der Brabanterstraße ein Bekleidungscontainer. In Emmerich hatten Unbekannte gegen 0.40 Uhr an der Netterdenschen Straße Feuerwerkskörper in einen Altkleidercontainer geworfen, der abbrannte. Die Feuerwehr löschte in beiden Fällen. Hinweise: 02821/ 5040.

Weil sich Anwohner in ihrer Ruhe gestört fühlten, schritten die Beamten kreisweit acht Mal ein. Die Polizei wurde um Hilfe gerufen bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, verdächtigen Beobachtungen oder bevorstehenden Auseinandersetzungen. Glücklicherweise verliefen alle Einsätze ohne schwere Folgen für die Betroffenen.

Auf der Voßstraße in Goch kam ein 25-jähriger Mann einem Platzverweis nicht nach. Er leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten, beleidigte und bespuckte sie. Die Beamten blieben unverletzt – ebenso die Kollegen in Geldern, die zwei prügelnde Männer auseinander brachten. Die Alkohol- und Drogenkontrollen der Kreispolizei führten zu einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Ein 45-jähriger Mann aus Ungarn war in Goch auf der Weezer Straße alkoholisiert gefahren. In Geldern kam ein 25-jähriger Mann aus Straelen in einer Kurve der Baersdonker Straße von der Fahrbahn ab, der Pkw überschlug sich und blieb im Acker liegen. Dem unverletzten Fahrer wurden Blutproben entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Ansonsten hätten sich die Bürger/innen vorbildlich verhalten, so die Polizei. In der Silvesternacht wurden kreisweit nur drei hilflose Personen zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen.