Es war Brandstiftung

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Was wir bereits wissen
Kripo und Brandsachverständiger ermittelten im Studentenwohnheim Hafenstraße in Kleve

Kleve..  Es war Brandstiftung, fahrlässig oder vorsätzlich. Davon gehen die ermittelnde Kripo Kalkar und der Brandsachverständige aus, den die Staatsanwaltschaft einsetzte und dessen Untersuchungsergebnis jetzt vorliegt. Wie berichtet, war am Mittwoch gegen 16.20 Uhr eine Wohnung im dritten Obergeschoss des Studentenwohnheimes Hafenstraße in Brand geraten. Ein technischer Defekt wurde ausgeschlossen. Nach dem Brand wurde das gesamte Haus evakuiert und fünf Bewohner hatten sich mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation bei den Rettungskräften gemeldet. Die Wohnung des 24jährigen Mieters, der zur Zeit des Feuers nicht im Haus war, brannte völlig aus. Das Café im Erdgeschoss muss wegen eines Löschwasserschadens für mindestens eine Woche schließen. Die Brandschutzmaßnahmen im Neubau sorgten aber dafür, dass das Feuer nicht weit um sich griff. Dennoch liegt der Sachschaden am Gebäude bei mindestens einem hohen fünfstelligen Euro-Betrag. Die Ermittlungen der Kripo Kalkar, 02822/7830, dauern an.