Erster Antrag steht schon fest
11.08.2009 | 17:36 Uhr 2009-08-11T17:36:00+0200Die Offenen Klever haben ein Programm und eine ausreichende Zahl an Kandidaten. Sie wollen ein Jugendparlament
Stadtentwicklung und Infrastruktur, Wirtschaft und Umwelt, Partnerschaft der Generationen. Das sind nur einige Kapitel aus dem Programm der „Offenen Klever” (OK), die sich selbst eine „freie Wählergemeinschaft” nennen, für die kommende Kommunalwahl. Sie war es auch, die bereits vor Wochen im Klever Stadtbild mit ihren Plakaten auffiel. Diese wurden in den letzten Tagen vermehrt beschädigt, beklagt Josef K. Merges. 100 Euro habe die OK deshalb ausgelobt, wenn ein Tipp zur Ergreifung eines der Sachbeschädiger führe.
Verbesserter
Internetauftritt
Und dabei soll auch der jetzt rechtzeitig zur heißen Wahlkampfphase verbesserte Internetauftritt der OK dienen, einmal zur Suche nach einem Täter, – der kommunalpolitisch Interessierte soll aber unter www.offene-klever.de vor allem zum Programm und über die Wahlkreiskandidaten viel mehr nachlesen können als in früheren Jahren, so OK-Sprecher Merges.
Und dort auf der OK-Internet-Seite wird der Besucher auf weitere Kapitel stoßen, die sich mit der „Verwaltung als Dienstleistungszentrum” beschäftigen oder mit „Kleve als dem kuturellen Zentrum am unteren Niederrhein”.
In diesem Programm für die Kommunalwahl 2009 legen die OK aber auch ein Bekenntnis ab. Nach der selbst gestellten Frage „Wem sind wir verpflichtet?” gibt das OK-Programm die Antwort: „Wir sind keinem Investor, keinem Industriebetrieb, keinem Verein und keiner sonstigen Organisation verpflichtet.”
In einem Fall aber wollen die „Offenen Klever” gleich nach der Wahl im Stadtrat aktiv werden: Natürlich vorausgesetzt, dass sie im Klever Stadtrat erneut vertreten sind, werden sie den Antrag zur Bildung eines Jugendparlaments einbringen. Und mit Carina Giesen (18) und Fabian Merges (28) haben die OK bereits jetzt zwei junge Mitglieder, die sich für die OK-Ziele engagieren und auch bei einem Jugendparlament dabei sein wollen. Ein solches Parlament sollte den Jugendlichen Einflussmöglichkeiten schaffen und auch Beschlüsse für den Stadtrat mitvorbeiten. Dabei sollten Jugendliche von 12 bis 21 Jahre stimmberechtigt sein. Außerdem schwebt den älteren OK-Mitgliedern vor, dass das Jugendparlament auch über einen eigenen Etat von bis zu 10 000 Euro pro Jahr verfügen sollte.
20:38
Die Plakate hat keiner beschädigt. Die hängen nur schon so lange das die mittlerweile von den Bäumen schimmeln.