Eins statt zwei Jugendheime

Kalkar..  Die Stadt Kalkar und die Kirchen überlegen die beiden Jugendhäuser zusammen zu legen und die Jugendarbeit im evangelischen Jugendhaus zu konzentrieren. „Es werden verschiedene Konzepte geprüft und noch ist alles offen“, sagt der evangelische Pfarrer Thomas Hagen. Die Stadt sei mit der Idee einer Fusion an die Kirchengemeinde heran getreten. Es laufe bereits eine enge Kooperation. „Unsere Angebote werden von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen“, findet Jugendheim-Leiterin Ilona Kania bei 20 bis 60 Besuchern pro Tag. „Wichtig ist, dass die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, weiterhin stimmen.“ Das städtische Jugendheim befindet sich in Kellerräumen der Realschule. Die räumliche Situation dort sei aus Sicht der Mitarbeiter sowie der Jugendlichen nicht optimal. Auch das Kreisjugendamt, das einen Teil der Betriebskosten mit finanziert, habe angemerkt, „dass pädagogische Konzepte zur Jugendarbeit in den vorhandenen Räumen nicht optimal umsetzbar sind“, so die Verwaltung im Jugendausschuss. Im Januar beraten Vertreter von Stadt, Kreisjugendamt und Jugendheimen.