Ein Stein für die Freiheit

Die „Route der Freiheit“ kommt auch nach Kleve. An der Heideberger Mauer und auf dem Friedhof in Donsbrüggen wurden in der vergangenen Woche zwei schwere Findlinge platziert. Die Steine werden künftig als Gedenksteine für die so genannte „Liberation-Route“ fungieren. Auf den Findlingen wird eine Tafel angebracht, die über ein Ereignis aus dem Zweiten Weltkrieg an dieser Stelle berichtet. Die Hörgeschichten können mit einem Mobiltelefon abgespielt werden.

Um welche Zeugnisse es sich genau handelt, wird erst am 23. März bekannt gegeben. Dann wollen die Organisatoren einen deutsch-niederländischen Freiheitstag feiern und ähnliche „Hör-Steine“ in Nimwegen, Kranenburg, Weeze und Wesel eröffnen. Die Geschichten wurden für Kleve vom Stadtarchivar Bert Thissen ausgesucht. Die Hörgeschichten sind dann später auch im Internet auf der Seite www.liberationroute.com abrufbar – mit weiteren Bildern und Tondokumenten in drei Sprachen. „So eine große grenzüberschreitende Aktion haben wir bislang noch nicht organisiert“, freut sich Organisator Wiel Lenders vom Befreiungsmuseum in Groesbeek. Foto: AG