Ein Skulpturenpark entsteht
04.04.2011 | 16:32 Uhr 2011-04-04T16:32:00+0200
Weeze.Kunst und kreatives Gestalten hat im Petrusheim eine bedeutende Rolle und in diesem Zusammenhang steht auch das Projekt „Entstehung eines Skulpturenparks“ in Kooperation mit Studentinnen der Hogeschool Arnheim / Nijmegen (HAN), Fachrichtung Kunsttherapie.
In sechs Projektphasen werden bis Mai Skulpturen entstanden, die auf dem grünen Gelände des Petrusheims im entstehenden Skulpturenpark einen Platz finden. Die Kunsttherapiestudentinnen Charlotte Blumental und Melanie de Moor der HAN wurden begleitet von der im Petrusheim angestellten Kunsttherapeutin Melanie Weck. Gemeinsam wurde mit einer festen Gruppe des Petrusheims intensiv gearbeitet. Die Freude am Tun und das Umsetzen von Ideen standen hier im Mittelpunkt der Arbeit. Eine Bewohnerin des Pflege und Altenheimes erklärte: „Ich habe mich von einer Ausstellung inspirieren lassen, somit kam die Idee ein Gipsbild entstehen zu lassen. Es trägt den Namen: Atmosphäre, Kosmos und Erinnerung. Dieses Bild bedeutet mir sehr viel.“
Zerstörung der Welt
Und Herr P, 21 Jahre alt, Wohnungslosenhilfe, hat sich mit dem Thema Zerstörung der Welt beschäftigt: „Die Idee ist nach kurzer Zeit schauen und Überlegen entstanden. Ich habe mit den Materialien Plastik, Gips, Holz, Draht, Papier und Metall gearbeitet. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich musste viel nachdenken, wie ich die vielen Materialien miteinander verbinde. Das sieht echt gut aus.“
De Moor und Blumental haben in ihrem Praktikum auch viel gelernt, über die Zusammenarbeit in der Gruppe, die Zielgruppe Wohnungslose und psychisch Beeinträchtigte mit Suchterfahrung.
Durch den intensiven Kontakt der Studentinnen mit den Bewohnern konnten diese auf die ganz spezifischen Skulpturenwünsche eingehen.
Am Freitag, 13. Mai, werden die Ergebnisse erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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